Australian Open 2022: Barbora Krejcikova kommt mit Hitze nicht klar - Madison Keys nach 2015 wieder im Halbfinale

Madison Keys (USA) hat überraschend erstmals seit 2015 das Halbfinale der Australian Open erreicht. Die 26-Jährige setzte sich am Dienstag deutlich 6:3, 6:2 gegen die French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien durch. Im Halbfinale fordert die Nummer 51 der Welt die zuletzt sensationell aufspielende Ashleigh Barty (Australien/Nr. 1), die Jessica Pegula (USA/Nr. 21) klar 6:2, 6:0 schlug.

Barbora Krejcikova - Australian Open 2022

Fotocredit: Getty Images

Krejcikova hatte stark mit der Hitze in Melbourne zu kämpfen.
Beim Stand von 2:5 im ersten Satz musste die Weltranglistenvierte eine Behandlungspause nehmen und ließ sich die Temperatur und den Blutdruck messen. Keys war wesentlich frischer.
"Im Sommer trainiere ich in Orlando. Ich glaube, dass das im Sommer der heißeste Ort der Welt ist", sagte sie nach der nur 85 Minuten dauernden Partie.
Schon vor sieben Jahren hatte die frühere Top-10-Spielerin Keys im Halbfinale der Australian Open gestanden, damals verlor sie gegen US-Superstar Serena Williams.
picture

Viertelfinale: Ungesetzte Keys stoppt Krejcikova - Highlights

Quelle: Eurosport

Madison Keys stark in Form

Ihr bislang bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam-Turnier war das Finale der US Open 2017, das sie aber gegen ihre Landsfrau Sloane Stephens verlor.
Schon vor den Australian Open hatte Keys ihre starke Form unterstrichen. In Adelaide hatte sie ihren siebten Karrieretitel gewonnen, es war der erste Turniersieg seit über zwei Jahren.
2021 hatte die ehemalige Weltranglistensiebte insgesamt nur elf Spiele auf der Tour gewonnen und wurde deshalb zu Jahresbeginn 2022 nur noch auf Rang 87 geführt.
"Ich bin sehr stolz auf mich und dankbar für mein Team, das mir durch ein schweres letztes Jahr geholfen hat", sagte eine emotionale Keys im Oncourt-Interview.

Damen - Viertelfinale:

(SID)

News zu den Australian Open direkt aufs Handy? Hol Dir die Eurosport-App!

picture

"Ihr seid alle korrupt!" Shapovalov sorgt für Skandal

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung