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Alexander Zverev - Mats Wilander zieht nach Aus bei Australian Open bitteren Vergleich: Wäre den Big 3 nicht passiert
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Publiziert 24/01/2022 um 00:11 GMT+1 Uhr
Nach dem überraschenden Achtelfinal-Aus bei den Australian Open ging Alexander Zverev hart mit sich ins Gericht. Für die Drei-Satz-Niederlage gegen Denis Shapovalov aus Kanada gebe es "keine Ausrede", seine Leistung sei "einfach schrecklich" gewesen. Kritische Worte gab es im Anschluss auch von den Eurosport-Experten Mats Wilander und Boris Becker. Wilander stellte einen bitteren Vergleich an.
Alexander Zverev schied in Melbourne im Achtelfinale aus
Fotocredit: Getty Images
"Einem wie Rafa, Novak oder Roger wäre das so niemals passiert", sagte der Schwede bei Eurosport. Er schob mit Blick auf Nadal, der im Achtelfinal-Duell mit Adrian Mannarino im ersten Satz mit Problemen zu kämpfen hatte, sein Spiel aber dann umstellte, nach: "Wie Rafa es auch gesagt hat: 'Ich habe gemerkt, dass meine Vorhand nicht läuft' - also hat er was geändert."
Während Nadal sein Spiel letztlich souverän mit 7:6, 6:2, 6:2 durchbrachte, musste Zverev sich deutlich 3:6, 6:7, 3:6 geschlagen geben.
Wilander verglich die Situation des Hamburgers mit Nadal: "Das, was Rafa gemacht hat, konnte man bei Zverev nicht sehen. Da gab es keine Änderung der Taktik. Manchmal spielst du schlecht, aber dann musst du einen anderen Weg finden, das Spiel zu gewinnen. Ihm war es heute nicht möglich, einen anderen Weg zu finden."
Auch Becker stellte Zverev bei Eurosport kein gutes Zeugnis aus. Der Auftritt sei "sehr enttäuschend" gewesen sagte der gebürtige Leimener. Becker ergänzte: "Sascha hat nie zu seinem Spiel gefunden, hat keine Dynamik und Aggressivität entwickelt."
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Achtelfinale: Herbe Klatsche für Zverev gegen Shapovalov - Highlights
Quelle: Eurosport
Becker abschließend: "Man kann ja verlieren, man kann ja auch schlecht spielen. Aber man kann sich auch immer anstrengen und die Seele auf dem Platz lassen. Das haben wir heute vermisst."
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Becker analysiert Zverev-Pleite: "Man kann verlieren, aber ..."
Quelle: Eurosport
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