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Australian Open - Arthur Rinderknech übt Kritik an Stimmung in Melbourne nach Aus: "Spielen in einem Nachtclub"
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Publiziert 15/01/2024 um 15:21 GMT+1 Uhr
Der französische Tennisspieler Arthur Rinderknech hat sich nach seiner knappen Auftaktniederlage bei den Australian Open über die Party-Stimmung im Publikum echauffiert. Er spielte auf einem Court, wo extra für das Turnier eine Party-Bar errichtet wurde. Der Lärm von dort irritierte Rinderknech so sehr, dass er nach dem Spiel die belustigte Atmosphäre neben dem Court mit einem Nachtclub verglich.
Pavel Kotov v Arthur Rinderknech - Australian Open highlights
Quelle: Eurosport
Schon während des Matches gegen Pavel Kotov (Russland), das er nach in aufregender Art und Weise 5:7, 1:6, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6 verlor, beschwerte sich der 28-Jährige über das provokative Publikum der "Party Bar" auf Court 6, auf der täglich wechselnde DJs auflegen.
"Ich finde das nicht korrekt, aber der Schiedsrichter hat nichts dazu gesagt", so Rinderknech gegenüber "Fox Sports". Daher ergriff er selbst die Initiative, indem er mit vor dem Mund erhobenen Finger die ihn störenden Zuschauer zur Ruhe aufforderte.
Der Weltranglisten-94. sagte: "Einige dumme - ich werde ihr Land nicht sagen - betrunkene Typen" hätten ihn im 5. Satz jedes Mal angeschrien, wenn er einen Aufschlagfehler gemacht habe und als sein Aufschlagspiel gebrochen wurde.
Der Franzose legte nach: "Das ging heute vier Stunden lang - ich weiß nicht einmal, wie lang wir gespielt haben" - tatsächlich ging das Spiel 4 Stunden und 42 Minuten. Die ganze Zeit habe er "Essen, Trinken, Lachen, Reden, Musik, verschiedene Musik" von der Bar gehört. "Das ist alles auf dem Court geschehen."
Es habe sich nicht wie eines der wichtigsten Sportturniere der Welt angefühlt. Rinderknech beschwichtigte, er hätte mit dem Lärm klarkommen müssen. "Aber ich fand es nicht sehr geil. Ich meine, wir spielen in einem Nachtclub. Das ist okay. Ich dachte, wir könnten nur bei den US Open in einem Nachtclub spielen."
Debütantin Korneeva: "Ich war sehr glücklich über diese Fans"
Weniger Probleme mit der Stimmung auf dem "Party-Court" hatte hingegen die 16-jährige Grand-Slam-Debütantin Alina Korneeva bei ihrem 4:6, 6:3, 6:2 gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo. Zu Beginn des Matches sei es etwas Neues für sie gewesen. "Es war ein bisschen laut. Aber gleichzeitig war ich sehr glücklich über diese Fans."
Die Russin, die letztes Jahr das Juniorenturnier der Australian Open gewonnen hatte, kam mit dem Lärm klar. "Ich habe versucht, nicht daran zu denken, dass es Musik gibt. Ich habe einfach versucht, an mich zu denken." Die Leute seien voller Energie gewesen. "Ich denke, das hat mir heute sehr geholfen."
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Alina Korneeva
Fotocredit: Eurosport
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