Australian Open 2024 - Jannik Sinner verrät nach Halbfinal-Coup gegen Novak Djokovic: Er selbst gab mir wertvolle Tipps

Jannik Sinner hat nach seinem Halbfinal-Sieg gegen Novak Djokovic bei den Australian Open [6:1, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3] verraten, dass ihm der Serbe nach einer Trainingssession entscheidende Tipps gegeben habe: "Schon als ich 16, 17 war, hatte ich die Chance, mit ihm in Monaco zu trainieren. Nach dem Spiel hat er mir gesagt, dass ich den Ball etwas mehr bewegen und etwas unberechenbarer werden soll."

Djokovic geschlagen! Das sagt Sinner im Eurosport-Interview

Quelle: Eurosport

Sinner beendete, auch dank der Tipps des Serben, nun die sechsjährige Siegesserie (2.195 Tage) des Djokers in Melbourne. Von den letzten vier Aufeinandertreffen der beiden gewann der Südtiroler damit drei.
Aus diesen Erfolgen gegen den 36-Jährigen zog Sinner Kraft: "Ja, das stimmt schon, obwohl Grand Slams etwas anderes sind. Das war für mich natürlich ein guter Test, auch körperlich. Ich habe viel daraus gelernt."
Auch auf das Halbfinale von Wimbledon 2022 blickte Sinner zurück. Damals hatte er ebenfalls mit zwei Sätzen gegen den Superstar geführt, bekam dann aber noch den Knockout nach fünf Durchgängen verpasst.
An diesem Freitag in Melbourne aber spielte Djokovic nicht auf dem Niveau von damals, das Comeback blieb aus.
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Djokovic: "Eines meiner schlechtesten Grand-Slam-Matches"

Quelle: Eurosport

Die Art und Weise erstaunte die Tennis-Welt. Eurosport-Experte Boris Becker analysierte: "Die Tatsache, dass Novak Djokovic - der beste Returnspieler aller Zeiten - nicht einen einzigen Breakball gegen Sinner hatte, ist die Story des Matches."
Der Südtiroler selbst erklärte im Eurosport-Interview: "In den ersten beiden Sätzen hat er viel verschlagen." Im On-Court-Gespräch hatte der 22-Jährige betont: "Ich habe auf dem Platz gespürt, dass er sich nicht gerade gut fühlt."

Sinner: Strategie gegen Djokovic bleibt geheim

Doch warum hat der zehnfache Australian-Open-Champion gerade gegen Sinner solche Probleme? "Ich weiß es nicht, frag ihn", entgegnete der 22-Jährige lächelnd. "Ich denke, wir spielen ziemlich ähnlich. Erstmal muss man so viel wie möglich retournieren. Er ist ein unglaublicher Aufschläger, manchmal habe ich versucht, (die Richtung) zu erraten. Man muss ihn pushen und bewegen, aber ich werde euch nicht die Taktik verraten."
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Halbfinale: Sinner fegt Djokovic vom Platz - Highlights

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Ein Schlüsselpunkt war das Break zum 3:1 im vierten Satz, den sich der Djoker mit einigen unforced errorrs und einem Doppelfehler mehr oder weniger selbst einbrockte. "Als ich ihn gebreakt habe, war das natürlich ein tolles Gefühl", erklärte Sinner auf der Pressekonferenz.

Becker: "Überrascht über die Art und Weise"

"Ich bin nicht überrascht, dass er gewonnen hat, aber über die Art und Weise", fasste Becker zusammen, der Djokovic von 2013 bis 2016 bei insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln als Coach betreut hatte. "Der sympathische Südtiroler ist erwachsen geworden. Er hat schon an die Tür geklopft, jetzt ist er cool geblieben."
Mit Blick auf das Finale am Sonntag gab sich Sinner offensiv: "Ich bin bereit, um eine der größten Trophäen dieses Sports zu kämpfen."
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Der Matchball: Sinner vollendet Meisterstück gegen Djokovic

Quelle: Eurosport

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