Australian Open: Analyse von Boris Becker - drei Gründe für den überlegenen Sieg von Alexander Zverev zum Auftakt

Alexander Zverev hat zum Auftakt der Australian Open ohne Satzverlust die zweite Runde erreicht. Der Franzose Lucas Pouille war nach 2:21 Stunden ohne Chance gegen den Weltranglisten-Zweiten (6:4, 6:4, 6:4). Der Eurosport-Experte Boris Becker analysierte die starke Leistung des 27-Jährigen im Anschluss exklusiv. Drei Gründe machte die Tennis-Legende für den überlegenen Erfolg aus.

Becker-Analyse: So zog Zverev Pouille den Zahn

Quelle: Eurosport

Becker sah einen aktiven und spielbestimmenden Zverev, der nichts von der Passivität zeigte, die ihm in früheren Jahren häufiger im Weg stand. Dies äußerte sich vor allem in einer offensiven Return-Position.
"Knapp zwei Meter stand Zverev in der ersten Runde beim Return weiter vorne als beim Turnier 2024", erklärte Becker. "Wenn das kein schlagendes Argument ist, dann weiß ich auch nicht."
Der zweite Grund seiner starken Vorstellung lag in dem gewohnt dominanten Aufschlag des Weltranglisten-Zweiten. Gegen Pouille machte Zverev 80 Prozent der Punkte, wenn der erste Aufschlag ins Feld kam - ein Topwert.
Der dritte Grund in der Becker-Analyse war die starke Vorhand - in der Vergangenheit immer wieder mal ein Unsicherheitsfaktor in Zverevs Spiel. Gegen den Franzosen nahm er auch die Vorhand früh und konnte so Druck aufbauen. Für Becker in diesem Spiel "vielleicht sein bester Schlag".
Die ganze Analyse findet ihr im Video zu diesem Artikel.

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