Australian Open: Novak Djokovic stoppt Carlos Alcaraz im Viertelfinale und kämpft gegen Alexander Zverev ums Endspiel

Novak Djokovic hat bei den Australian Open 2025 in Melbourne seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Titel am Leben gehalten und den Viertelfinalschocker gegen Carlos Alcaraz gewonnen. Der 37-jährige Superstar setzte sich in der Rod Laver Arena mit 4:6, 6:4, 6:3, 6:4 gegen seinen 16 Jahre jüngeren Kontrahenten durch. Im Kampf um den Finaleinzug wartet am Freitag Alexander Zverev, der Tommy Paul schlug.

Viertelfinale: Djokovic dreht Match gegen Alcaraz - Highlights

Quelle: Eurosport

"Ein großartiger Sieg. Ich bin sehr stolz auf diese Leistung. Am Freitag habe ich eine weitere riesige Herausforderung gegen Zverev, der in bestechender Form ist, zu meistern", erklärte Novak Djokovic im Exklusiv-Interview mit Eurosport.
Das achte Duell zwischen Djokovic und Alcaraz begann wild, der Spanier musste gleich das erste Aufschlagspiel abgeben und geriet mit 0:2 in Rückstand. Djokovic konnte seinen Vorteil andererseits nicht halten und kassierte umgehend das Re-Break.
"Novak ist gefühlt der bessere Spieler bislang, er kann es aber nicht in Zahlen ausdrücken", befand Eurosport-Experte Boris Becker, der den Serben von 2013 bis 2016 coachte.
Das sollte sich rächen. Alcaraz wurde stärker, fand ins Match und sorgte mit dem Break zum 5:4 für die Vorentscheidung im ersten Satz, den er nach 54 Minuten für sich verbuchen konnte.
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Becker analysiert den Kracher: Das war der Fehler bei Alcaraz

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Djokovic hatte dagegen leichte Probleme mit dem linken Oberschenkel und spielte mit einem Tape weiter - und das erfolgreich.

Djokovic verspielt Führung und gleicht trotzdem aus

Der 37-Jährige setzte auch im zweiten Satz den ersten Nadelstich, knöpfte Alcaraz das Service ab und zog auf 3:0 davon. Allerdings gab der zehnmalige Australian-Open-Champion seine Führung erneut aus der Hand und musste den Ausgleich (3:3) hinnehmen.
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Dieses Mal blieb Djokovic aber dran, setzte Alcaraz mit hervorragenden Returns weiter unter Druck - wie im zehnten Spiel, das der Superstar per Break zum Satzausgleich nutzte.
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"Ich bin noch da!" Djokovic mit sehenswertem Return zum Satzausgleich

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Das Niveau der Partie war inzwischen extrem angestiegen, die beiden Ausnahmespieler begeisterten das Publikum in der Rod Laver Arena, die Dramatik nahm zu.

Becker: "Immer wieder leichte Fehler bei Alcaraz"

Djokovic ging mit 4:3 in Führung, kassierte das Re-Break und durchbrach direkt wieder das Service von Alcaraz. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden Spielzeit hatte der Rekord-Grand-Slamsieger die Begegnung gedreht. "Der beste der bisherigen drei Sätze", zeigte sich Becker begeistert.
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Präzision pur! Djokovic entscheidet Monster-Rally für sich

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Für Alcaraz wurde die Lage indes immer brenzliger, der 21-Jährige musste das erste Aufschlagspiel im vierten Satz abgeben.
Der viermalige Major-Champion, der in Melbourne noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen war, leiste sich "immer wieder leichte Fehler", wie Becker monierte. Djokovic gewinne dagegen "mehr Punkte beim zweiten Aufschlag, das ist die Story dieses Matches".

Djokovic über Alcaraz: "Ein toller Typ"

Alcaraz aber versuchte alles, vergab bei 3:4 die Chance zum Break. So war es Djokovic, der ein hochklassiges Viertelfinale nach 3:34 Stunden mit dem ersten Matchball für sich entschied.
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Djokovic exklusiv zum Viertelfinale: "Alcaraz bringt immer sein A-Game"

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Für seinen 16 Jahre jüngeren Gegner hatte der Routinier im On-Court-Interview mit Jim Courier ausschließlich Bewunderung übrig. "Ich will Carlos meinen größten Respekt aussprechen. Für all das, was er bisher erreicht hat", lobte er.
Djokovic weiter: "Er ist ein toller Typ und ich bin mir sicher, dass wir von ihm noch sehr viel sehen werden. Er wird den Sport noch lange prägen. Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Spiel das Finale ist."

Zverev wartet im Halbfinale

"Novak ist ein absolut Wahnsinniger im positiven Sinne. Er sah im zweiten Satz mit der Verletzungspause wie der sichere Verlierer aus und hat das Rad noch einmal gedreht", lobte Becker den wohl größten Spieler der Tennisgeschichte.
Im Halbfinale wartet nun am Freitag Alexander Zverev. Der Hamburger hatte sich zuvor in einer kniffligen Partie mit 7:6 (7:1), 7:6 (7:0), 2:6, 6:1 gegen Tommy Paul durchgesetzt.
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Viertelfinale: Zverev dreht Rückstände gegen Paul - Highlights

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"Sascha spielt aktuell unfassbar gutes Tennis", lobte Djokovic seinen kommenden Kontrahenten. Er schob mit einem Augenzwinkern nach: "Aber wir haben eine Abmachung: So lange ich noch spiele, lässt er mich bei Grand-Slam-Spiele gewinnen."
Im direkten Duell steht es 8:4 aus Sicht von Djokovic, der sowohl die bislang letzte Partie (Cincinnati 2023) als auch den einzigen Vergleich bei den Australian Open (2021) gewann.
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"Jetzt geht's aus ihm raus!" Djokovic nutzt ersten Matchball

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"Um Gottes Willen": Djokovic-Spektakel entscheidet Satz drei

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