Australian Open 2025 - Der nächste Roger Federer? Schweizer Talent Henry Bernet will seinen "eigenen Weg gehen"

Henry Bernet ist etwas gelungen, das selbst Roger Federer nie schaffte: Der 18-Jährige gewann das Junioren-Turnier der Australian Open - als erster Eidgenosse überhaupt. Nach seinem Triumph erhielt Bernet auch Glückwünsche von Federer und dessen Eltern Lynette und Robert, wie er dem "Blick" verriet: "Sie haben ihre Glückwünsche überbracht und mir viel Erfolg auf meinem weiteren Weg gewünscht."

Men’s Top 10 Shots at Australian Open featuring winner Sinner

Quelle: Eurosport

Zudem hätten sich unter anderem auch Stan Wawrinka, Belinda Bencic und sogar Ben Shelton gemeldet, um ihm zu gratulieren. Der Schweizer hatte am 25. Januar, seinem 18. Geburtstag, das Finale in Melbourne gegen den US-Amerikaner Benjamin Willwerth 6:3, 6:4 gewonnen.
In seiner Heimat gab es deshalb auch schnell Vergleiche zum 20-maligen Major-Champion Federer oder Wawrinka, der drei Grand-Slam-Siege feiern konnte. Bernet meinte jedoch: "Die Leute wünschen sich den nächsten Federer oder Wawrinka – aber den wird es nicht geben." Er sei sich bewusst, "dass die Parallelen zu Roger ein Thema sind, doch ich versuche, das einfach auszublenden. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen."
Die Aufmerksamkeit nach dem Titel sei "etwas neu für mich – aber langsam setzt es sich". Seinen Geburtstag habe er mittlerweile auch mit seiner Familie nachgefeiert, verriet Bernet. Sportlich wird sich beim 18-Jährigen, der als erster Spieler des Jahrgangs 2007 mindestens ein Viertelfinale bei einem Challenger-Turnier erreicht hatte, in nächster Zeit einiges tun.
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Henry Bernet feiert seinen Junioren-Sieg bei den Australian Open

Fotocredit: Getty Images

"Ab Februar werde ich auf Trainer-Stufe von Kai Stentenbach zu Sven Swinnen wechseln. Severin Lüthi (langjähriger Trainer von Federer, d. Red.) wird zudem in beratender Funktion ebenfalls mit mir zusammenarbeiten", erzählte Bernet (ATP-Nr. 467). "Er wird einige Wochen im Jahr mit mir verbringen. Zunächst ist aber mal ein Trainingsblock geplant, bevor ich Ende Februar voraussichtlich beim Challenger-Turnier in Lugano teilnehme."
Bei den Australian Open beeindruckte den Schweizer Teenager vor allem ein Spieler: "Jannik Sinner. Ich dachte vor dem TV immer, der sei so dünn – doch das ist absolut falsch. Wenn du ihn live siehst, merkst du, dass er sehr muskulös daherkommt." Der Weltranglistenerste, der gegen Alexander Zverev seinen Titel vom Vorjahr verteidigen konnte, sei "eine echte Erscheinung".
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Women’s Top 10 Shots at Australian Open featuring finalists Keys and Sabalenka

Quelle: Eurosport


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