Australian Open 2025: Novak Djokovic lässt nach Halbfinal-Aufgabe gegen Zverev aufhorchen - nie mehr in Melbourne?

Novak Djokovic zeigte bei diesen Australian Open einmal mehr, dass er zu den besten Spielern zählt, die der Tennissport je hervorgebracht hat. Im Halbfinale war trotzdem Schluss - der Serbe musste nach dem ersten Satz gegen Alexander Zverev aufgeben. Auf der Pressekonferenz ließ der 37-Jährige aufhorchen. "Es besteht die Möglichkeit", dass es die letzten Australian Open für ihn waren, sagte er.

Djokovic says 'there's a chance' he's played last Australian Open after injury retirement

Quelle: Eurosport

Zehnmal hat Djokovic die Australian Open im Laufe seiner großen Karriere gewonnen. Mit 37 Jahren hat sich der 24-malige Grand-Slam-Sieger noch einmal ins Halbfinale vorgekämpft, musste dort nach einem Satz gegen Alexander Zverev aber verletzungsbedingt aufgeben.
Möglicherweise war das abgebrochene Match gegen den deutschen Topspieler der letzte Auftritt des Serben auf der großen Bühne von Melbourne.
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel bekam Djokovic die Frage gestellt, ob die Möglichkeit besteht, dass dies seine letzten Australian Open wären.
In seiner Antwort blieb der verletzte Serbe vage. "Ich weiß es nicht, die Möglichkeit besteht. Wer weiß. Ich muss schauen, wie die Saison läuft. Ich will weitermachen, aber ich bin nicht sicher, ob ich für das kommende Jahr einen überarbeiteten Terminkalender habe oder nicht", erklärte er.

Djokovic denkt an Melbourne-Rückkehr

Djokovic und die Australian Open - eine Erfolgsgeschichte. "Normalerweise mag ich es, nach Australien zu kommen und zu spielen. Ich hatte den größten Erfolg meiner Karriere hier", betonte der zehnfache Sieger von Melbourne und gab in der Folge Entwarnung.
"Wenn ich fit, gesund und motiviert bin, sehe ich keinen Grund, warum ich nicht kommen sollte. Aber eine Möglichkeit besteht immer."
Dass Djokovic nach seinem verletzungsbedingten Abgang mit Pfiffen belegt wurde, dürfte seine Entscheidung nur am Rande tangieren, logischerweise aber einen Beigeschmack beim Superstar hinterlassen.
Zverev bat das Publikum im Anschluss mit einem emotionalen Plädoyer, seinem serbischen Gegenspieler Respekt zu zeigen - möglicherweise gibt es dazu im kommenden Jahr keine Gelegenheit mehr.
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Küsschen und Handshake: Thomalla beglückwünscht Zverev zum Sieg

Quelle: Eurosport


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