Australian Open - Carlos Alcaraz "unter den besten Spielern der Geschichte": Toni Nadal adelt spanischen Landsmann

Toni Nadal, Ex-Tennis-Trainer seines Neffen Rafael Nadal, hat die Reichweite von Carlos Alcaraz’ Triumph bei den Australian Open 2026 eingeordnet. In seiner Kolumne für die spanische Zeitung "El Pais" schrieb der 64-Jährige nach dem Karriere-Grand-Slam seines Landsmanns, dass dieser "mit noch nicht einmal 23 Jahren zu Recht unter den besten Spielern der Geschichte" stehe.

Carlos Alcaraz - Novak Djokovic | Finale | Highlights

Quelle: Eurosport

Zum Vergleich zog Nadal Tennis-Legende John McEnroe heran. Der US-Amerikaner gewann in seiner gesamten Laufbahn sieben Major-Titel, ebenso viele wie Alcaraz nun mit 22 Jahren.
Der Spanier überholte mit seinem Triumph in Australien auch Boris Becker, der in seiner Karriere sechs insgesamt Grand-Slam-Titel holte.
"Dieser Sieg war ein weiterer wichtiger Schritt in der rasanten Karriere des Spielers aus Murcia, weil er damit seine Position an der Spitze der Weltrangliste weiter festigt und sich von seinem größten Verfolger Jannik Sinner absetzt, der vier Grand-Slam-Titel vorweisen kann, während Alcaraz bereits sieben gewonnen hat", ordnete Nadal ein.
Mit einem weiteren, achten Major-Titel würde Alcaraz unter anderem mit den Legenden Ivan Lendl (Tschechien) und Andre Agassi (USA) gleichziehen.

Alcaraz schneller als Djokovic, Nadal und Federer

Im Alter von 22 Jahren waren auch die "Big Three" in ihrer Grand-Slam-Jagd noch nicht so weit wie Alcaraz. Rafael Nadal hatte in diesem Alter fünf Major-Titel gewonnen, Djokovic und Federer jeweils einen.
Behält Alcaraz dieses Tempo bei und bleibt fit, würde er eines Tages den Rekord seines Final-Gegners Novak Djokovic knacken, der aktuell bei 24 Titeln steht.
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Becker-Analyse: So hat Alcaraz das Finale gegen Djokovic gedreht

Quelle: Eurosport


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