Australian Open Melbourne: Jannik Sinner lässt Ben Shelton keine Chance und trifft nun im Halbfinale auf Novak Djokovic

Jannik Sinner ist Novak Djokovic ins Halbfinale der Australian Open in Melbourne gefolgt. Der Titelverteidiger setzte sich souverän 6:3, 6:4, 6:4 gegen Ben Shelton durch und bekommt es nun mit dem Rekordchampion aus Serbien zu tun. Djokovic stand zuvor in der Rod Laver Arena Lorenzo Musetti gegenüber, der das Match bei einer 6:4, 6:3, 1:3-Führung verletzungsbedingt abbrechen musste.

Genialer Moment: Sinner punktet mit Around-the-Net-Shot

Quelle: Eurosport

"Ich bin sehr happy über meine heutige Leistung", sagte Sinner, der die vergangenen fünf Duelle gegen Djokovic allesamt für sich entschieden hat.
"Wir wissen alle, welche Herausforderung mich erwartet. Das sind die Momente, für die man trainiert und morgens aufsteht. Wir haben Glück, das Novak in diesem Alter immer noch unglaubliches Tennis spielt", so der Weltranglistenzweite.
Sinner trat von Beginn an gewohnt souverän auf. Mit seinem druckvollen Spiel von der Grundlinie stellte er den US-Amerikaner vor große Probleme, Shelton leistete sich mehr einfache Fehler und konnte seine wenigen Breakchancen nicht nutzen.
Sinner, der nun die letzten neun Spiele gegen Shelton gewonnen und dabei keinen einzigen Satz abgegeben hat, ließ sich auf dem Weg ins Halbfinale nicht aufhalten und nutzte nach 2:23 Stunden seinen zweiten Matchball.

Sinner: "Das war ein Push für mein Selbstvertrauen"

"Es ist es sehr schwer, gegen Ben zu spielen, er hat einen riesigen Aufschlag. Ich glaube, er verbessert sich sehr. Gerade nach der Off-Season weiß man nicht, wie bestimmte Spieler gegen einen spielen. Ich hatte körperliche Schwierigkeiten vor ein paar Tagen, aber gegen Luciano Darderi war dann alles gut. Das war auch ein Push für mein Selbstvertrauen, ich habe mich wieder etwas besser bewegt", bilanzierte Sinner.
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Ben Shelton - Jannik Sinner | Australian Open | Highlights

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"Jannik Sinner hat heute sein bestes Match bei diesen Australian Open gespielt. Ich hätte eine engere Partie erwartet, aber die Returnstärke von Sinner war phänomenal. Shelton muss gegen die Besten der Welt einfach ein kompletteres Spiel haben", erklärte Eurosport-Experte Boris Becker.
Der Südtiroler kann der fünfte Profi in der Geschichte des Profitennis seit 1968 werden, der drei Titel beim Highlight Down Under gewinnt.
  • Australian Open - Ergebnisse und Turnierverlauf: Herren | Damen
Neben Djokovic (10 Titel), Roger Federer (6) und Andre Agassi (4) schaffte dies auch Mats Wilander (3). Zudem wäre Sinner der vierte Spieler in der langen Turnierhistorie, der mindestens dreimal hintereinander am Yarra River triumphiert hat.
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(mit SID)
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Musetti muss gegen Djokovic abbrechen | Viertelfinale | Highlights

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