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Australian Open: Laura Siegemund verpasst nächsten Comeback-Sieg und scheitert - Thriller gegen Inglis ohne Happy End
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Update 22/01/2026 um 08:23 GMT+1 Uhr
Laura Siegemund hat trotz großem Kampf die 3. Runde bei den Australian Open verpasst. Die Metzingerin unterlag der Qualifikantin Maddison Inglis (Australien) im Match-Tiebreak 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (7:10). Dabei servierte die Lokalmatadorin beim Stand von 6:4, 6:5 bereits zum Sieg, ehe Siegemund zurückschlug - letztlich aber ohne Happy End. Damit sind alle deutschen Damen in Melbourne ausgeschieden.
Maddison Inglis - Laura Siegemund | 2. Runde | Highlights
Quelle: Eurosport
Bitterer Tag für das deutsche Frauentennis bei den Australian Open: Mit Laura Siegemund ist in der zweiten Runde von Melbourne auch die letzte verbliebene DTB-Spielerin aus dem Turnier geflogen.
Zwei Tage nach ihrem spektakulären Comeback-Sieg zum Auftakt verlor die 37-Jährige überraschend wie dramatisch gegen die Weltranglisten-168. Maddison Inglis aus Australien.
Nach 3:20 Stunden verwandelte die Qualifikantin den Matchball zum 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (7:10) aus Siegemunds Sicht und brachte die Fans in der ANZ Arena zum Jubeln.
Siegemund, die schon zum Sieg aufgeschlagen hatte, muss nach einer enttäuschenden Leistung hingegen die Heimreise antreten. Im Match-Tiebreak fehlte ihr die Power.
"Ich kann mir vorstellen, dass die Enttäuschung riesengroß ist", sagte Eurosport-Expertin Barbara Rittner. "Am Ende war es ein unglaubliches mentales Spiel. Inglis ist sehr ruhig geblieben und hat es geschafft, das Heft selber in die Hand zu nehmen. Sie hat es sich nicht wegnehmen lassen und gerecht gewonnen", schloss Rittner.
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Rittner analysiert Siegemund-Aus: Mit den eigenen Waffen geschlagen
Quelle: Eurosport
Siegemund legt Fehlstart gegen Inglis hin
"Gegen Australier ist es nicht schön. Es ist schwierig, weil die Fans wirklich gigantisch sind. Das ist schon eine unangenehme Geschichte", hatte Siegemund vor der Partie gewarnt - und sie tat sich zu Beginn tatsächlich extrem schwer. Gegen die limitierte Australierin fand Siegemund in einer Partie auf überschaubarem Niveau kaum Mittel.
Siegemund wird nach dem Turnier in Melbourne wieder die deutsche Nummer eins sein, weil Eva Lys durch ihr Erstrundenaus viele Punkte verlor. Doch auch im weiteren Verlauf des Matches konnte sie ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden - auch ein Outfit-Wechsel nach dem ersten Satz half nur kurzfristig.
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"Jetzt wird’s heikel": Siegemund sauer wegen einkassiertem Ass
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Siegemund zeigt Nerven nach Clinch mit Schiedsrichterin
Kurz vor dem Ende des zweiten Satzes musste Siegemund einen erfolgreichen Aufschlag wiederholen, da ihre Kontrahentin angeblich noch nicht bereit gewesen war.
Sie beschwerte sich lautstark bei Stuhlschiedsrichterin Alison Hughes. Im dritten Satz dann schlug sie zum Matchgewinn auf, erlebte aber zur Unzeit den nächsten Bruch in ihrem Spiel und konnte nicht mehr zurückschlagen.
In der ersten Runde hatte Siegemund mal wieder ihren Status als Angstgegnerin für gesetzte Spielerinnen unter Beweis gestellt. Trotz eines Rückstands von 0:6, 2:5 und 15:30 und zweier Matchbälle ihrer Kontrahentin drehte Siegemund die Partie gegen Liudmila Samsonova noch zu ihren Gunsten.
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(SID)
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"Das ist Wahnsinn": Siegemund verliert trotz großem Kampf gegen Inglis
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