Australian Open - Novak Djokovic reagiert auf Pressekonferenz gereizt auf Jäger-Frage: "Das finde ich respektlos"

Novak Djokovic ist in puncto Grand-Slam-Siegen (24) der erfolgreichste Spieler der Open Era. Bei den Australian Open 2026 steht der Serbe im Halbfinale und hat Major-Titel Nummer 25 im Blick. Auf seinem Weg dorthin stehen mit Jannik Sinner und womöglich Carlos Alcaraz im Endspiel die beiden Dominatoren der vergangenen Jahre im Weg. Von einer Jägerrolle will der Djoker allerdings nichts wissen.

"Respektlos": Djokovic erinnert Reporter an Grand-Slam-Dominanz

Quelle: SNTV

Nach seinem Einzug in die Runde der letzten Vier (Viertelfinal-Gegner Lorenzo Musetti musste verletzungsbedingt aufgeben) wurde Djokovic von einem anwesenden Reporter auf der Pressekonferenz mit seiner Rolle als einstiger Verfolger des Top-Duos Roger Federer und Rafael Nadal und nun Sinner-Alcaraz-Jäger konfrontiert.
Djokovics Gegenfrage: "Ich jage Jannik und Carlos? Inwiefern?"
Als der Journalist sich erklärte und auf die Dominanz der beiden Ausnahmespieler in den vergangenen Jahren hinwies (die vergangenen acht Grand Slams machten Sinner und Alcaraz unter sich aus), reagierte Djokovic gereizt: "Also bin ich immer der Verfolger und werde niemals von anderen gejagt?"
Dass er in den vergangenen knapp 20 Jahren - während Federers und Nadals Ära und nach der Zepter-Übernahme der jungen Generation - 24 Grand-Slam-Titel gesammelt hat, sei laut Djokovic "vielleicht auch eine Erwähnung wert".

Djokovic: "Ich finde es respektlos"

Der 38-Jährige ergänzte: "Nun, ich finde es ein bisschen respektlos, dass Sie irgendwie übersehen, was in der Zwischenzeit passiert ist. Sie sagen, dass ich erst Rafa und Roger gejagt habe und nun Carlos und Jannik jage. Dazwischen liegt aber ein Zeitraum, in dem ich die Grand Slams dominiert habe. Das sollte im Blick behalten."
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Quelle: Eurosport

Grundsätzlich fühle sich der Routinier aktuell "nicht als Jäger".
Djokovic, bislang zehnmaliger Sieger in Melbourne, trifft im Halbfinale auf den amtierenden Australian-Open-Champion Sinner. In einem möglichen Finale würde entweder Carlos Alcaraz oder Alexander Zverev auf den Serben warten.
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