Australian Open: Laura Siegemund legt sich bei Niederlage mit Schiedsrichterin an - Boris Becker pflichtet ihr bei

Bitteres Ende für Laura Siegemund bei den Australian Open: Die Deutsche unterliegt nach drei hart umkämpften Sätzen der Australierin Maddison Inglis und scheidet als letzte deutsche Spielerin in Melbourne aus. Doch damit nicht genug: Die 37-Jährige beschwerte sich anschließend über die Stuhl-Schiedsrichterin Alison Hughes. Boris Becker pflichtete der deutschen Routinierin nach dem Match bei.

Becker pflichtet Siegemund bei Schiri-Schelte bei

Quelle: Eurosport

"Die Schiedsrichterin kenne ich schon, die drückt die Uhr bei mir jedes Mal granatenmäßig", sagte Siegemund nach ihrem Aus im Eurosport-Interview über Hughes. "Ich serviere ein Ass und sie sagt zu mir, dass die Gegnerin nicht ready war."
"Was willst du von mir?", erregte sich die 37-Jährige über das Verhalten der Stuhl-Schiedsrichterin und verriet, was sie zu der Britin sagte: "Wenn ich den Aufschlag nicht serviere, ziehst du ihn mir ab und wenn ich ihn serviere heißt es 'replay the point'."
Dem Ärger vorausgegangen war eine knifflige Entscheidung im zweiten Satz: Beim Stand von 5:5 schlug Siegemund ein vermeintliches Ass und ballte bereits jubelnd die Faust. Doch die Unparteiische wollte den Punkt nicht geben, Siegemunds australische Gegnerin sei noch nicht bereit gewesen.
Anschließend diskutierte die Deutsche mit Hughes - allerdings ohne jeglichen Erfolg. Der Aufschlag wurde wiederholt, Siegemund verlor das Spiel und anschließend auch das Match mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:7 (7:10).

Becker pflichtet Siegemund bei: "Hat vollkommen recht"

Eurosport-Experte Boris Becker pflichtete Siegemund im Anschluss bei ihrer Schiedsrichterinnen-Schelte bei: "Laura Siegemund hat vollkommen recht - und der Schiedsrichter auf dem Platz eben nicht", sagte die deutsche Tennis-Legende in der Sendung "Matchball Becker".
"Das muss man auch mal laut sagen", fügte der 58-Jährige hinzu. "Es gibt Schiedsrichter, mit denen kommt man aus und andere, mit denen man immer mal wieder Probleme hat."
Fakt sei aber, so Becker, dass der "aufschlagende Spieler entscheidet, wie schnell das Spiel läuft und sich der retournierende anpasst."
Freilich, helfen wird Siegemund die Unterstützung nicht mehr, ihre Reise in Melbourne - zumindest im Einzel - ist vorbei.
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"Das ist Wahnsinn": Siegemund verliert trotz großem Kampf gegen Inglis

Quelle: Eurosport


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