Ben Shelton kassiert trotz Top-Ten-Ranking regelmäßig frühe Niederlagen - Vater und Coach Brian erklärt den Grund

Ben Shelton hat sich in der Weltspitze etabliert, belegt Platz sechs im ATP-Ranking. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass der US-Amerikaner bei 14 Turnierteilnahmen in dieser Saison neunmal an der ersten oder zweiten Hürde scheiterte. Demgegenüber stehen drei Titel (Dallas, München, Halle) auf drei verschiedenen Belägen. Vater und Coach Brian Shelton hat eine Erklärung für die Schwankungen.

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Quelle: Eurosport

Ben Shelton gehört zu den stärksten Profis seiner Generation, ist mit seinen 23 Jahren der zweitjüngste Spieler in den Top 10 und hat bereits sechs ATP-Titel auf dem Konto.
Und dennoch kassiert Shelton regelmäßig unerwartet früh Niederlagen. Viermal scheiterte er in dieser Saison am Auftaktgegner, fünfmal am zweiten Kontrahenten.
Dabei unterlag er auch Spielern, die wie Otto Virtanen (Wimbledon) oder Nikoloz Basilashvili (Rom) deutlich außerhalb der Top 100 standen.
Trainiert wird der Tennis-Star von seinem Vater Brian Shelton - und der hat durchaus eine Erklärung für die überraschenden Rückschläge.

Brian Shelton: "Manchmal überschreitet er diese Grenze"

"Als Trainer ist es eine Herausforderung, mit jemandem wie Ben zu arbeiten, der sehr aggressiv ist. Manchmal überschreitet er diese Grenze allerdings und sabotiert sich selbst, sodass er es nicht bis in die zweite oder dritte Runde des Turniers schafft", führte der 60-Jährige im "Tennis Insider Club" mit der ehemaligen Topspielerin Caroline Garcia aus.
Für ihn selbst, räumte Vater Shelton ein, sei es "schwierig, diese beiden Rollen unter einen Hut zu bringen: Vater eines noch sehr jungen Menschen zu sein, der gerade aufwächst und das Leben entdeckt, und gleichzeitig sein Trainer zu sein".

Das Ziel des Shelton-Duos: "Die schlechten Tage eliminieren"

Bislang funktioniert das aber sehr gut. Arbeiten wollen Vater und Sohn unter anderem an den Leistungsschwankungen. Es gehe darum, die Grundlagen zu verbessern und gleichzeitig und das Limit nach oben zu verschieben.
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Ben Shelton hat sich in den Top 10 etabliert

Fotocredit: Getty Images

"Die Herausforderung lautet: 'Wie können wir die schlechten Tage eliminieren?' Diese Tage, an denen Ben Matches verliert, die er möglicherweise gewinnen kann", so Brian Shelton.

Shelton schaltet Gang hoch bei den Grand Slams

Anders sei die Situation bei den Major-Wettbewerben. "Welchen Schalter er auch immer dann umlegt: Er beginnt sein bestes Tennis zu spielen, wenn er zu einem Grand Slam kommt", betonte der Vater.
Vor diesem Hintergrund darf man sehr gespannt sein, welchen Ben Shelton die Zuschauer ab dem 31. August zu sehen bekommen - denn dann beginnen in New York die US Open.
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Quelle: SNTV


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