Brett habe ihn stets "behandelt wie einen Erwachsenen", schrieb Becker in seiner 2004 erschienenen Autobiografie "Augenblick, verweile doch". Er habe ihm gesagt: "Ich erwarte Bereitschaft, Disziplin, Willen, Pünktlichkeit. Drei Stunden Training morgens, drei Stunden nachmittags, was du danach machst, interessiert mich nicht."
"Er war sehr gut darin, das umzusetzen, was ich ihm sagte", erzählte Brett 2008 über die Zusammenarbeit mit Becker: "Sein Verständnis für Gegner war auch sehr gut, und ich ermutigte ihn, hart zu arbeiten, aber auch Erholung wertzuschätzen."
Brett verdiente sich mit seinem jahrzehntelangen Einsatz einen exzellenten Ruf auf der Tour und arbeitete unter anderem auch mit Deutschlands früherer Nummer eins Nicolas Kiefer und den Grand-Slam-Siegern Johan Kriek (Südafrika), Goran Ivanisevic und Marin Cilic (beide Kroatien) zusammen.
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"Er war einzigartig, hatte eine ganz klare Linie und klare Vorstellungen", sagte Kiefer. Der 43-Jährige trauert um einen "echten Freund", der ihm bis zuletzt als Berater zur Seite stand, wie Kiefer in den Sozialen Medien schrieb: "Bob, ich werde Dich sehr vermissen."
(SID)
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