Boris Becker...

über Novak Djokovic:

Betrachtet man die ersten sechs Monate des Jahres, war Djokovic unangefochten die Nummer eins. Er hat die ersten beiden Grand-Slam-Turniere in Melbourne und Paris gewonnen. Die Masters-Turniere von Indian Wells, Miami und Madrid ebenfalls. Leider hat er sich dann etwas auf seinen Lorbeeren ausgeruht. Aber das kann man nachvollziehen, schließlich kann man auch mal ein bisschen kürzer treten, wenn man so viel gewonnen hat wie er. Das macht es natürlich schwer für seinen Trainer. Trotzdem hat er das Jahr mit dem Erreichen des Finals bei den US Open und beim ATP-Finale in London vernünftig zu Ende gespielt. Aber Andy Murray war besser! Er hat Wimbledon gewonnen, Olympia-Gold geholt und im Herbst sage und schreibe vier Turniere gewonnen.
Tennis
Neuer Trainerjob für Becker? Erste Interessenten melden sich
08/12/2016 AM 09:11

über Angelique Kerber:

Grundsätzlich ist es möglich, dass Angelique Kerber ihre Grand-Slam-Titel verteidigen kann. Es ist aber immer schwierig im zweiten Jahr, wenn man solch einen Durchbruch hatte, die Saison mit den gleichen Erfolgen zu beenden. Auf Melbourne freut sie sich, als Nummer 1 der Weltrangliste zu spielen, bei einem Turnier, das sie gewonnen hat. Das ist eine Ehre, das ist ein Höhepunkt für sie. Vieles hängt natürlich von der Auslosung, der Form und von vielen anderen Faktoren ab. Ich traue ihr sehr vieles zu.

über Alexander Zverev:

Grundsätzlich bin ich ein Fan von Alex, ich kannte ihn nämlich schon als kleinen Jungen. Vor 15 Jahren habe ich seinen älteren Bruder Mischa trainiert und im damaligen Junior-Team von Mercedes Benz gefördert. Sascha ist bei seinem Vater und bei seinem Bruder in guten Händen und die brauchen meine Hilfe nicht. Was die Zukunft bringt, muss man sehen. Aber ich glaube, das ist nicht Not am Mann, dass sie einen Boris Becker an ihrer Seite benötigen.

über den Eurosport-Job bei den Australian Open:

Ich freue mich am meisten auf das erste Spiel von Novak Djokovic. Und zwar nicht in seiner Spielerbox als Trainer, sondern als Kommentator im Fernsehen. Ich weiß natürlich einiges von dem, was wenige Minuten vor dem Aufmarsch auf dem Platz passiert. Ich kenne die Nervosität, ich fühle noch mit und ich habe das Bedürfnis, den Zuschauern mitzuteilen, wie es einem Spieler ergeht. Und vielleicht kann ich auch das eine oder andere vermitteln, was das Publikum über den Tennis-Sport noch nicht weiß.
Wimbledon
Heinrich-Blog: Kerber-Triumph - Da hat keiner die (Becker)-Faust geballt
16/07/2018 AM 15:33