Diese Symptome begannen nach Angaben der heute 32-Jährigen im Sommer 2018, also nur wenige Monate nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel in Australien.
"Als ich vor den US Open nach Kanada flog, gab es einen Moment, nach dem ich nicht mehr aufstehen konnte. Ich schaute meinen Mann an und sagte: 'Keine Ahnung, was mit mir los ist.' Ich hatte solche Schmerzen, dass ich nicht mehr das Bett verlassen, nicht mal die Arme heben konnte. Da wusste ich: 'Das ist richtig was faul'", erzählte Wozniacki weiter.
Nach etlichen Arztbesuchen wurde schließlich rheumatoide Arthritis diagnostiziert.
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Die Nachricht sei "sowohl Schock als auch Erleichterung" gewesen, meinte die ehemalige Nummer eins Welt: "Ich hatte mich so schlecht gefühlt und wusste nicht, was mit mir los war - das war alles sehr beängstigend. Als ich endlich die Diagnose bekam, wusste ich zumindest, was mit meinem Körper los ist."

Wozniacki macht weiter und gewinnt Turnier

Zusammen mit einem Rheumatologen sei sie "auf die richtige Spur gesetzt" worden. Er habe einen Plan entworfen, "der auf mich zugeschnitten war. Das machte einen gewaltigen Unterschied: Ich begann mich besser zu fühlen und konnte anfangen, mir mein Leben zurückzuholen", so die Dänin.
In dem Interview erklärte Wozniacki auch, weshalb sie erst zwei Jahre nach ihrer Diagnose ihre Karriere beendete. "Ich bin einfach eine Wettkämpferin, ich mag es, mich zu beweisen. Mein großes Ziel war, immer noch die Beste zu sein, mich mit den Besten zu messen. Im Oktober 2018 habe ich mit der Krankheit das Turnier in Peking gewonnen - mein letzter Turniersieg, aber mit Sicherheit einer meiner größten überhaupt", meinte die Australian-Open-Siegerin von 2018.
Sie habe über ihre Krankheit sprechen wollen, "solange ich noch hochklassig spiele und mich gut fühle - um anderen Frauen zu helfen, die ebenfalls darunter leiden". 2020 beendete Wozniacki ihre Karriere. Im April 2022 feierte sie schließlich mit knapp zweijähriger Verspätung wegen der Corona-Pandemie ihr Abschiedsmatch gegen Freundin Angelique Kerber in Kopenhagen.
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