Chris Evert bezieht zu Kontroverse um Coach von Elena Rybakina Stellung: "Sie ist der Boss, sie bezahlt ihn"
Elena Rybakina hat ihren Coach Stefano Vukov erneut vehement verteidigt. Der 35-Jährige hatte mit seinem vermeintlich respektlosen Coaching-Stil während der Australian Open für Aufregung gesorgt und war unter anderem von Pam Shriver und Marion Bartoli scharf kritisiert worden. Rybakina steht jedoch zu ihrem Coach. Auch Eurosport-Expertin Chris Evert warnt vor vorschnellen Urteilen.
Elena Rybakina und ihr Trainer Stefano Vukov
Fotocredit: Getty Images
"Die Leute kennen uns nicht besonders gut und kommentieren Dinge, die sich nicht verstehen. Am Ende des Tages geht es sie nichts an. Ich denke, es war respektlos ihm und mir gegenüber", sagte Rybakina am Rande des WTA-Turniers in Indian Wells.
In Kalifornien konnte Rybakina ihren Erfolgslauf bei großen Turnieren fortsetzen. Im Finale des hochdotierten Wettbewerbs nahm sie Revanche für das Australian-Open-Finale 2023 und schlug Aryna Sabalenka 7:6([13:1), 6:4.
Im vergangenen Jahr hatte die Kasachin Wimbledon gewonnen - mit Vukov an ihrer Seite. Dieser hatte mit seiner lauten, provozierenden und gewöhnungsbedürftigen Art, Rybakina während der Matches zu coachen bei den Australian Open für einen Aufschrei in der Szene gesorgt.
"Zu sehen, dass sie jemand so hart in einer negativen Art anspricht - und ich habe das in der Vergangenheit bei vielen anderen Events gesehen, als ich mit Jelena Ostapenko unterwegs war, als Rybakina diese Turniere auch gespielt hat. Auf Trainingsplätzen ohne Kameras - er benimmt sich so, dass ich das nicht akzeptieren kann", sagte beispielsweise Marion Bartoli im Podcast "Match Point".
Pam Shriver, ehemalige Weltklasse-Spielerin im Doppel, ging auf Twitter sogar noch einen Schritt weiter und riet Rybakina zu einem neuen Coach.
Evert: Rybakina "ist der Boss"
Für Rybakina ein No-Go. Das sieht auch Expertin Chris Evert so. "Ich denke, Rybakina ist alt genug, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, sie ist keine 13 mehr", sagte die 18-malige Grand-Slam-Siegerin im exklusiven Interview mit Eurosport.
"Wir sind immer schnell mit Urteilen, aber ich denke, solange er nicht übergriffig wird, sollten wir uns da raushalten", so die 68-Jährige:
"Sie ist der Boss in der Situation und er ist der Angestellte. Sie bezahlt ihn. Sie liegt an ihr, das zu entscheiden."
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'We're seeing a new, higher level of tennis' - Evert on Alcaraz brilliance
Quelle: Eurosport
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