Davis Cup: Kevin Krawietz und Tim Pütz mit Pokal aus Turin und Vorfreude zum DTB-Team - Doppel als Trumpf in Malaga

Als der überraschende Triumph bei den ATP Finals so langsam realisiert war, gab Kevin Krawietz den Party-Befehl. "Das müssen wir jetzt feiern. So viel haben wir auch noch nicht gewonnen", sagte der deutsche Tennisprofi mit einem Lächeln, nachdem er sich gemeinsam mit seinem Partner Tim Pütz den historischen Doppel-Titel beim Saisonfinale gesichert hatte.

Highlights: Historischer Titel! Krawietz/Pütz gewinnen Final-Krimi

Quelle: Perform

Den triumphalen Empfang im sonnigen Malaga konnten Kevin Krawietz und Tim Pütz nach ihrem historischen Erfolg kaum erwarten.
"Wir freuen uns auf die Jungs. Vielleicht können wir mit denen auch ein kleines bisschen feiern", sagte Pütz über die Davis-Cup-Kollegen, mit denen die deutschen Doppel-Helden einen letzten großen Coup in diesem Jahr planen.
Mit einem kurzen Umsteige-Flug über Madrid reisten die deutschen Tennisprofis am Montagmittag von Turin an die andalusische Mittelmeerküste, mit im Gepäck: Den großen Silberpokal der ATP Finals und reichlich Rückenwind für das prestigeträchtige Nationenturnier und das Viertelfinale am Mittwoch gegen Kanada (12:00 Uhr).
"Vorfreude" sei "immer da auf den Davis Cup", betonte Pütz, auch wenn der unerwartete Triumph in Turin ein perfekter Saisonabschluss gewesen wäre.

Davis Cup als Zugabe nach ATP-Triumph

Als erstes deutsches Doppel in der 55-jährigen Turniergeschichte hatten sich Krawietz und Pütz am Sonntag die Krone der Finals aufgesetzt, das Duo aus Coburg und Frankfurt konnte es selbst kaum glauben. Es ist der erste große Titel für Krawietz/Pütz, die seit Anfang 2023 zusammen auf der Tour unterwegs sind.
Trotz der nötigen Regeneration vor dem Davis Cup stieg schon am Sonntagabend in Turin eine kleine Party. Krawietz und Pütz sind Familienväter, "zu Hause kommen wir nicht so viel raus", sagte Krawietz: "Deswegen können wir auch entspannt mal loslassen und einen draufmachen. Das ist was ganz Besonderes, auf jeden Fall."
Die DTB-Kollegen um Teamchef Michael Kohlmann, Jan-Lennard Struff, Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann hätten schon während der Woche "mehrere Nachrichten" geschickt, die Vorfreude auf das Zusammentreffen am Montagabend war groß: "Das sind unsere Freunde", sagte Pütz.
Die kurze Reiseroute sei dabei diesmal "völlig in Ordnung", das Doppel sei "ja Schlimmeres gewohnt", meinte Pütz.

Krawietz und Pütz mit vollem Einsatz

Im September hatten Krawietz und Pütz direkt nach ihrem verlorenen US-Open-Endspiel in New York in einem verrückten 16-Stunden-Trip nach China reisen müssen - Zeitverschiebung inklusive.
Trotz der Strapazen hatte das Erfolgsdoppel in der Gruppenphase danach in allen Spielen überzeugt - und auch in Malaga wollen Krawietz und Pütz zum Trumpf werden.
Der Modus des Nationenturniers sieht zunächst zwei Einzel vor, die Entscheidung fällt bei Gleichstand dann im Doppel. "Gegen Kanada haben wir das letzte Mal verloren, es ist eine schwierige Aufgabe. Aber mit unserem Team können wir jeden schlagen", sagte Krawietz.
In einem möglichen Halbfinale könnte Gastgeber Spanier warten - und damit ein mögliches Aufeinandertreffen mit Rafael Nadal, der seine glorreiche Karriere in Malaga beendet. "Natürlich wäre das nochmal ein I-Tüpfelchen", sagte Krawietz: "Aber wir müssen von Match zu Match schauen."
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(SID)
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Krawietz und Pütz voller Stolz nach Triumph: "Eine Traumwoche!"

Quelle: Perform


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