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Alexander Zverev führt Deutschland bei den Davis-Cup-Finals an: "Nicht mehr viel Zeit" für den großen Wurf
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Publiziert 18/11/2025 um 12:24 GMT+1 Uhr
Der Weltranglistendritte Alexander Zverev reist als Schlüsselspieler zum Davis-Cup-Finalturnier nach Bologna und verstärkt erstmals seit Februar 2023 das deutsche Team. Nach den Absagen von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner gehört die DTB-Auswahl zu den Favoriten und peilt den ersten Titel seit 32 Jahren an. Der 28-jährige Tennisprofi sieht die Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.
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Quelle: Perform
Vor der letzten Dienstreise der Saison schaltete Alexander Zverev noch einmal ab. Während seine Teamkollegen in Bologna schon erste Davis-Cup-Atmosphäre schnupperten, weilte der deutsche Tennisstar bei einem Gala-Abend seiner Diabetes-Stiftung im Allgäu und kuschelte mit Dackel Mischka.
Ehe er sich für den Angriff auf den Titel beim prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb auf den Weg nach Norditalien machte.
Dort trifft die Auswahl des Deutschen Tennis Bundes (DTB) am Donnerstag (17:00 Uhr im Liveticker) im Viertelfinale auf Argentinien - und hofft mit dem Weltranglistendritten an der Spitze auf den ersten Triumph seit 32 Jahren. Die Chancen stehen gut.
Denn Zverev, der für die Endrunde der besten acht Nationen erstmals seit Februar 2023 ins DTB-Team zurückkehrt, ist nach den Absagen von Carlos Alcaraz (Spanien) und Jannik Sinner (Italien) der einzige Top-10-Spieler, der in Bologna an den Start geht - auch wenn er das am Ende einer kräftezehrenden und enttäuschenden Saison nicht ganz freiwillig tut.
Zverev spielt trotz Kritik am Format
Er spiele, "weil die Jungs mich gebeten haben und das Gefühl haben, dass die deutsche Mannschaft, so wie sie jetzt momentan in der Zusammensetzung ist, nicht mehr viel Zeit hat", erklärte der Hamburger (28), der kein Fan vom "neuen" Format des Davis Cup und dem Termin am Ende der Saison ist: "Da habe ich gesagt: Dann spiele ich halt einmal."
Tatsächlich ist der Kern des Teams ein wenig in die Jahre gekommen. Davis-Cup-Urgestein Jan-Lennard Struff ist 35, Yannick Hanfmann 34. Deutschlands Spitzendoppel Kevin Krawietz (33)/Tim Pütz (wird am Mittwoch 38) ist ebenfalls nicht mehr jung.
DTB-Team in Favoritenrolle
Für Zverev ist der Davis Cup die Chance auf einen versöhnlichen Jahresabschluss. Mit nur einem Titel und dem Vorrunden-Aus bei den ATP Finals beendete der 28-Jährige eine durchwachsene Tour-Saison, für den Mannschaftserfolg will er in Bologna noch einmal an die Belastungsgrenze gehen. Und die Teamkollegen zählen auf ihren Topspieler.
"Wir treten mit allem an, was wir haben. Wir sind mit Sicherheit eines der besseren Teams auf dem Papier, aber das bedeutet am Ende auch nichts", sagte Pütz. Gegen Argentinien sind die Deutschen, denen der Modus mit zwei Einzeln und einem Doppel entgegenkommt, leicht favorisiert - auch wenn Michael Kohlmann vor den Südamerikanern um Anführer Francisco Cerúndolo warnt.
Kohlmann erwartet enges Duell gegen Argentinien
"Argentinien ist eine große Tennisnation und natürlich ein schwieriger Gegner. Sie sind sehr gut aufgestellt, aber nicht unschlagbar. Ich erwarte eine enge Partie", sagte der Teamchef vor dem Duell in der "Super Tennis Arena" im BolognaFiere, einer über 10.000 Zuschauer fassenden Messehalle in der an Historie reichen Hauptstadt der norditalienischen Region Emilia-Romagna.
Kohlmann weiß: Für den Angriff auf den Titel ist Zverev der Schlüsselspieler. "Seine Rückkehr gibt uns zusätzliche Qualität auf höchstem Niveau, macht uns für jeden Gegner noch schwerer auszurechnen und erhöht so unsere Chancen auf ein Weiterkommen", betonte Kohlmann, der mit seinem Team im Halbfinale auf Spanien oder Tschechien treffen könnte - und auf dem Papier auch dann Favorit ist.
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(SID)
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Quelle: Perform
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