Italien schlägt Belgien im Halbfinale und steht zuhause im Endspiel des Davis Cup Final 8 - nun gegen Deutschland oder Spanien

Titelverteidiger Italien greift auch ohne die Topstars nach dem dritten Davis-Cup-Triumph in Folge. In Bologna setzten sich die Gastgeber, die auf Jannik Sinner und Top-10-Spieler Lorenzo Musetti verzichten müssen, 2:0 gegen Belgien durch und zogen ins Endspiel ein. Flavio Cobolli sorgte im zweiten Einzel mit gewonnenem Monster-Tiebreak (17:15) in Satz drei gegen Zizou Bergs für die Entscheidung.

Ekstase pur! Cobolli bringt Italien nach Marathon-Tiebreak ins Finale

Quelle: Eurosport

"Es ist wirklich schwer, etwas zu diesem Spiel zu sagen", sagte Cobolli, der sage und schreibe sieben Matchbälle (!) abwehrte, ehe er die Begegnung nach 3:04 Stunden beendete und die SuperTennis Arena in ein Tollhaus verwandelte.
"Wir haben für unser Land gekämpft, für diesen Sieg, aber am Ende habe ich meinen Traum verwirklicht. Wir stehen jetzt im Finale. Ich habe für mein gesamtes Team und meine Familie gespielt, und es ist einer der schönsten Tage meines Lebens", brach es aus dem 23-Jährigen heraus.
Italien, das am Sonntag (ab 15:00 Uhr im Livescoring) den dritten Titel in Serie anpeilt, trifft nun auf Deutschland oder Spanien, die sich am Samstag im zweiten Halbfinale (ab 12:00 Uhr live im Ticker) gegenüberstehen.
Belgien muss hingegen weiter auf die vierte Finalteilnahme und den ersten Titel beim Davis Cup warten.

Berrettini: "Eine wirklich gute Leistung"

Der einstige Wimbledon-Finalist Matteo Berrettini sorgte vor stimmungsvoller Kulisse mit einem 6:3, 6:4-Erfolg gegen Raphaël Collignon für die italienische Führung.
"Ehrlich gesagt war es eine wirklich gute Leistung", analysierte Berrettini. "Ich habe wirklich gut gespielt", so der Wimbledon-Finalist von 2021.
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Davis Cup - Halbfinale: Berrettini bringt Italien auf Kurs

Quelle: SNTV

Flavio Cobolli entschied dann das Duell mit einem hart umkämpften 6:3, 6:7 (5:7), 7:6 (17:15) gegen Zizou Bergs. Das Top-Doppel Simone Bolelli/Andrea Vavassori musste nicht mehr ran.
Die Diskussionen um die Abwesenheit des Weltranglistenzweiten Sinner sind damit verstummt. Der Südtiroler, Erfolgsgarant bei den Davis-Cup-Triumphen in den beiden Vorjahren, hatte sich nach seinem zweiten Titel bei den ATP Finals frühzeitig in den verdienten Urlaub verabschiedet - was in Italien für Unmut sorgte.
(SID)
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"Einfach nur glücklich": Zverev erlebt Auf und Ab der Gefühle

Quelle: Eurosport


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