US Open - Flavio Cobolli will eigenen Turnierkalender anpassen und gesteht nach Aus: "Bin an meine Grenzen gestoßen"

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Für Flavio Cobolli endeten die US Open unplanmäßig schon in der dritten Runde. Der French-Open-Finalist verlor gegen Alexander Blockx trotz Satzführung und schied somit überraschend früh aus. Nach seiner Niederlage gab Cobolli auch Einblick in seine Pläne und schloss nicht aus, in Zukunft größere Pausen einzulegen. "Ich bin wahrscheinlich an meine Grenzen gestoßen", gestand der Italiener.

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Quelle: Perform

"Nach und nach werde ich vielleicht etwas weniger spielen. Vielleicht weniger 250-Turniere, aber bei den Masters-Turnieren und den Grand Slams wird meine Teilnahme immer garantiert sein", erklärte Cobolli nach dem 7:6 (7:4), 3:6, 0:6, 3:6 weiter.
Jeder Spieler sei anders und wisse selbst, wie weit er gehen könne. "Wir werden sorgfältig und detailliert analysieren, was für mich am besten ist, sowohl was den Zeitplan als auch die Spiele und das Training angeht", so der Italiener.
Nach Carlos Alcaraz kündigte damit ein weiterer Topspieler an, im vollgepackten ATP-Kalender mehr Turniere auszulassen. Dabei sind aus Sicht des 24-Jährigen nicht die Anzahl der Events das Hauptproblem, sondern vielmehr die längere Dauer vieler Turniere (z.B. Masters über zwei Wochen).
"Wenn man sich die Anzahl der Turniere und die Anzahl der Spiele ansieht, die wir im Laufe des Jahres bestreiten, ist das gar nicht so viel", erklärte Cobolli: "Wir sind es gewohnt, so viel zu spielen. Das Einzige, woran wir uns noch nicht gewöhnt haben, ist, so viele Tage lang bei einem Turnier zu bleiben."

Cobolli hofft auf Veränderungen im Kalender

Auch die lange Abwesenheit von Freunde und Familie sprach der Top-Ten-Spieler an. "Ich bin jetzt seit fast anderthalb Monaten von zu Hause weg, und selbst wenn ich bis zum Ende hier geblieben wäre, hätte ich weniger als zehn Spiele bestritten", klagte der 24-Jährige.
Es gebe eine "Diskrepanz zwischen der Anzahl der Spiele und der Zeit, die man fern von zu Hause verbringt. In dieser Zeit trainiert man so viel wie möglich mit den besten Spielern der Welt und verbraucht dabei viel Energie, vor allem mental."
Dies seien alles Dinge, die aus Sicht von Cobolli "besser geregelt werden könnten".

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