"Für mich ist es kein Neuanfang", meinte Thiem weiter. Schon seit einiger Zeit sei ihm diese Veränderung klar gewesen. In Buenos Aires war Massú, der in Athen 2004 olympisches Doppelgold gewonnen hatte, schon zum Team dazugestoßen. Im Turnier danach in Rio de Janeiro war er auch auf der Tribüne.
"Die Situation war in Rio schon genauso, wie es jetzt ist, nur damals hat es halt die Öffentlichkeit nicht gewusst, damals habe nur ich es gewusst", erklärte der Österreicher:
Es ist für mich selbst keine wirklich andere Situation. Aber ich fühle mich sehr wohl so, wie es jetzt ist. Ich fühle mich sowohl auf dem Platz als auch abseits wohl. Das ist das Wichtigste. Deshalb hoffe ich, dass ich eine gute Sandplatzsaison spielen werde.
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15/04/2019 AM 12:48

Thiem: "Neuen Weg einschlagen"

Dennoch hofft er weiter auf eine Zusammenarbeit mit Bresnik, wenn auch nicht mehr als Trainer. "Aber ich will natürlich, dass er in meinem Team bleibt, weil ich ihm alles zu verdanken habe. Meine ganze Tenniskarriere und er ist einer der besten Trainer, die es gibt, das ist auch ganz klar", stellte Thiem klar und meinte weiter:
Es ist jetzt nicht so schlimm, wie alle denken. Es ist eine ziemlich normale Situation, wenn man mal eine Pause einlegt oder wenn man sich trennt nach so langer Zeit. Das passiert bei jedem, das passiert bei Pärchen, bei Tennisspielern und deren Coaches. Deshalb ist das nicht so schlimm und ich werde mich gut zurechtfinden.
In gewisser Weise müsse er jetzt einfach "einen neuen Weg einschlagen", so der Weltranglistenfünfte. Durch ein Freilos in Runde eins greift der Österreicher in Monte Carlo erst in der zweiten Runde ein.
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