Doppelspieler Robert Farah trotz positivem Dopingtest freigesprochen

Der Doppel-Weltranglistenerste Robert Farah (Kolumbien) ist nach seinem positiven Dopingtest von eigenem Fehlverhalten freigesprochen und seine vorläufige Suspendierung mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Dies entschied der Tennis-Weltverband ITF. Der Wimbledon- und US-Open-Sieger des vergangenen Jahres hatte vor einer Woche seinen positiven Test selbst öffentlich gemacht.

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Bei einer Trainingskontrolle im vergangenen Oktober wurde beim 33-Jährigen das anabole Steroid Boldenon nachgewiesen. Nach Farahs Darstellung ist die verbotene Substanz durch den Konsum von Fleisch in seiner Heimat Kolumbien in seinen Körper gelangt. Auf Twitter meinte er dazu:
Die ITF folgte der Argumentation Farahs und führte zudem an, dass es dessen erster Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien gewesen sei.
Aufgrund der vorläufigen Suspendierung verpasste der Kolumbianer die Australian Open. Damit verpassten Farah und Doppel-Partner Juan Sebastian Cabal auch den dritten Grand-Slam-Erfolg in Folge, das kolumbianische Duo gewann 2019 in Wimbledon und bei den US Open.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und die Anti-Doping-Agentur Kolumbiens können gegen die Entscheidung Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen.
(mit SID)
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