Bei einer Trainingskontrolle im vergangenen Oktober wurde beim 33-Jährigen das anabole Steroid Boldenon nachgewiesen. Nach Farahs Darstellung ist die verbotene Substanz durch den Konsum von Fleisch in seiner Heimat Kolumbien in seinen Körper gelangt. Auf Twitter meinte er dazu:

Zwei Wochen vor dem betroffenen Test wurde ich schon in Schanghai getestet, dieser Test fiel negativ aus. Ich wurde auch noch 15 weitere Male über das ganze Jahr verteilt getestet, mit demselben negativen Ergebnis. Wie das olympische Komitee Kolumbiens schon 2018 mitteilte, ist diese Substanz oft in Fleisch aus Kolumbien enthalten und kann dadurch die Testergebnisse von Athleten beeinflussen.
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Die ITF folgte der Argumentation Farahs und führte zudem an, dass es dessen erster Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien gewesen sei.

Aufgrund der vorläufigen Suspendierung verpasste der Kolumbianer die Australian Open. Damit verpassten Farah und Doppel-Partner Juan Sebastian Cabal auch den dritten Grand-Slam-Erfolg in Folge, das kolumbianische Duo gewann 2019 in Wimbledon und bei den US Open.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und die Anti-Doping-Agentur Kolumbiens können gegen die Entscheidung Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS einlegen.

https://twitter.com/RobertFarah_/status/1226912211127406592

(mit SID)

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