Greg Rusedski über die Niederlagen von Jannik Sinner zum Saisonstart: "Mache mir keine Sorgen bei Grand Slams"

Jannik Sinner ist etwas holprig in das Tennisjahr 2026 gestartet - für seine Verhältnisse, versteht sich. Bei den Australian Open verlor der Italiener im Halbfinale gegen Novak Djokovic, beim ATP-Turnier in Doha schied er zuletzt im Viertelfinale gegen Jakub Mensik aus. Eine Formkrise? Für Greg Rusedski geht das zu weit. "Ich mache mir keine Sorgen um Sinner bei den Grand Slams", so der Brite.

Highlights: Überraschung in Katar - Sinner fliegt gegen Mensik raus

Quelle: SNTV

Es war ein Bild, das Tennisfans beinahe schon vergessen haben könnten: Alcaraz traf im Finale der Australian Open nicht auf seinen Dauerrivalen Jannik Sinner, sondern auf Legende Novak Djokovic, der Sinner im Halbfinale mit 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4 ausgeschaltet hatte.
Zuvor hatten Sinner und Alcaraz die vergangenen drei Grand-Slam-Finals unter sich ausgemacht. 2024 und 2025 hatte der Italiener das Turnier in Melbourne sogar gewonnen.
"Novak zeigte eine unglaubliche Leistung", sagte Greg Rusedski in seinem Podcast "Off Court Cuts" über das Halbfinale der Australian Open: "Wenn man sich die Statistiken für dieses Match ansieht, hat Sinner in jeder Kategorie gewonnen, außer beim letzten Punkt des Matches, den Novak Djokovic für sich entscheiden konnte"
Beinahe noch mehr überraschte allerdings das Viertelfinalaus des vierfachen Grand-Slam-Champions gegen Jakub Mensik bei den Qatar Open in Doha.

Sinner im Formtief? Nicht für Rusedski

Dass der Weltranglistenzweite zwei Spiele verlieren würde, ohne zwischendurch ein Turnier zu gewinnen, sei "eine Seltenheit", so Rusedski. Spricht das also dafür, dass Sinner an Form oder Selbstvertrauen verloren hat?
"Ich bin mir nicht so sicher. Meiner Meinung nach ist das nur eine kleine Unregelmäßigkeit", sagte die frühere britische Nummer eins.
Was Rusedski allerdings beobachtet: Die Konkurrenz nähert sich der Klasse des 24-Jährigen langsam an.
"Ich glaube, die Verfolger kommen langsam näher. Sie beginnen, ihr Spiel zu verbessern, und genau das wollen wir sehen", sagte die ehemalige Nummer vier der Welt, betonte aber auch: "Aber ich mache mir keine Sorgen um Sinner bei den Grand Slams. Wir sehen mehr Vielfalt in seinem Spiel, und wir müssen den Rest der Tour respektieren."
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Quelle: SNTV


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