Dustin Brown kontert Aussagen von Dominic Thiem über Hilfsgelder

Dustin Brown hat auf die zuletzt getätigten Aussagen von Dominic Thiem reagiert. Der deutsche Tennis-Profi kommentierte auf Twitter einen Beitrag, in dem Thiem zu den geplanten Hilfsgeldern der Top-Spieler zitiert wurde. Dabei meinte Brown, der 2004 seine Karriere begonnen hatte: "Wenn das (Coronavirus, Anm. d. Red.) damals passierte wäre, dann hätte mich das meine Karriere gekostet."

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Der Weltranglistendritte aus Österreich hatte in der letzten Woche in einem Interview mit der "Kronen Zeitung" erklärt: "Keiner der schlechter platzierten Spieler kämpft ums Überleben. Ich habe Spieler auf der ITF-Tour gesehen, die dem Sport nicht alles unterordnen, nicht so professionell leben und Tennis nicht so betreiben, wie es sein sollte."
"Es muss keiner verhungern", so Thiem, der seiner Meinung nach wirklich hilfsbedürftigen Menschen lieber helfen würde: "Deshalb sage ich ganz ehrlich, dass ich das Geld lieber an Leute oder Institutionen spende, die es wirklich brauchen."

Brown berichtet von eigenen Schwierigkeiten

Brown sieht das etwas anders. Der 35-Jährige erzählte aus seinen Anfängen im Tennis-Zirkus: "Als ich 2004 losgelegt habe, habe ich in einem Camper gewohnt, von Woche zu Woche überlebt mit dem Geld, das ich verdient habe. Wenn ich bei einem Turnier, in dem es 10.000 Dollar Preisgeld gab, in Runde eins verloren habe, gab es 117,50 US-Dollar, abzüglich Steuern."
Daher habe er auch "für andere Spieler die Schläger bespannt" und lediglich "fünf Euro das Stück" bekommen.
Angeführt vom Weltranglistenersten Novak Djokovic sowie Roger Federer und Rafael Nadal wollen die Topstars rund vier Millionen US-Dollar (etwa 3,7 Millionen Euro) über einen Hilfsfonds einsammeln. Die ersten 100 der Weltrangliste sollen einen Teil diese Summe finanzieren.
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