Tennis: "Es war märchenhaft, ein Meilensteinsieg" - Roger Federer spricht über einziges Duell mit Pete Sampras

Roger Federer hat in seiner Karriere das ein oder andere Match gespielt: Insgesamt stand der Schweizer sogar in 1526 Profispielen auf dem Platz. In einem Interview mit der "Vogue" sprach Federer nun über das Lieblingsspiel seiner Karriere - und das liegt schon eine ganze Weile zurück. 2001 traf der junge Federer auf Pete Sampras und besiegte den haushohen Favoriten 7:6, 5:7, 6:4, 6:7, 7:5.

Roger Federer kniet nach seinem Triumph gegen Pete Sampras im Jahr 2001.

Fotocredit: Getty Images

Roger Federer, zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre jung, war damals gegen Pete Sampras im Achtelfinale von Wimbledon klarer Außenseiter. Der US-Amerikaner hatte in den Jahren 1997 bis 2000 gleich viermal in Folge den Wimbledon-Titel geholt. Mit Federer kam nun aber ein aufstrebendes Talent auf Sampras zu.
"Es hatte alles: Er war mein Held zu der Zeit und es war gleichzeitig das erste und einzige Mal, dass ich gegen Sampras gespielt habe. Es war das erste Mal, dass ich bei Wimbledon auf dem Center Court gespielt habe und es ging über fünf Sätze", sagte Federer im Gespräch mit der "Vogue".
Der junge Schweizer sicherte sich den ersten Satz in einem packenden 9:7-Tiebreak, gab den zweiten Satz aber 5:7 ab. Nach Federers nächstem Satzgewinn (6:4) revanchierte sich der US-Amerikaner im Tiebreak des vierten Satzes klar mit 7:2.
Die Entscheidung fiel erst im fünften Satz: Federer setzte sich mit 7:5 durch - und konnte die Tränen nicht zurückhalten.

Basis für die Weltkarriere

"Es ging einfach so viel in meinem Kopf vor, es war märchenhaft. Und ich weiß nicht, ob es das erste oder zweite Mal in meiner Karriere war, dass ich nach einem Sieg geweint habe", sagte die ehemalige Nummer eins der Welt.
Rückblickend könnte dieser Überraschungserfolg der Grundstein für die Weltkarriere des 43-Jährigen gewesen sein. "Das ist der Moment, in dem du merkst: Oh, die harte Arbeit zahlt sich aus. Du bist auf dem richtigen Weg. Es war ein Meilensteinsieg, quasi das perfekte Spiel", betont Federer nun gut 23 Jahre später.
Im Viertelfinale war dann in vier Sätzen gegen den Briten Tim Henman Schluss (7:5, 7:6, 2:6, 7:6).
Die Erfolge kamen in den Folgejahren: 2003 gewann Federer zum ersten Mal Wimbledon, im Laufe seiner Karriere kamen sieben weitere Wimbledon-Titel dazu. Damit brach der Schweizer Sampras' Rekord.
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Tennis - ATP 1000 Montreal - Final - Highlights - Popyrin - Rublev

Quelle: Eurosport


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