Tennis: Roger Federer zieht Andy Roddick auf, Amerikaner wehrt sich auf X - "Roger Federer mag sowieso keiner"

Über zwölf Jahre ist das letzte Aufeinandertreffen von Roger Federer und Andy Roddick auf dem Platz mittlerweile her. Beim Masters in Miami feierte Roddick seinen insgesamt dritten Sieg im direkten Duell, während Federer zuvor ganze 21 Mal jubeln durfte. Jetzt gab es wieder einen Schlagabtausch der ehemaligen Tennisprofis - allerdings neben dem Platz. Der Schweizer stichelte, Roddick reagierte.

Roger Federer und Andy Roddick sind neben dem Platz befreundet.

Fotocredit: Getty Images

Auslöser war der Ausrüsterwechsel des Amerikaners zu Federers Stammmarke Wilson. In seiner aktiven Laufbahn hatte Roddick immer wieder gegen Spieler dieser Marke verloren, nun folgte der späte Wechsel.
Ein gefundenes Fressen für den befreundeten Federer, der in einem Interview mit dem "Tennis Channel" gefragt wurde, ob er glaube, dass Roddick eins der beiden Wimbledon-Finals gegen den Schweizer mit einem Wilson-Schläger gewonnen hätte.
"Ich glaube, er hätte mich 2003 im Halbfinale geschlagen. Dann hätte ich wahrscheinlich gedacht, ich kann Wimbledon nie gewinnen – und hätte es nie gewonnen", sagte Federer, bevor er seinem langjährigen Konkurrenten noch einmal unter die Nase rieb, wie sehr er diese Jahre dominiert hat.
"Er hätte die ganze Geschichte ändern können. Er hätte mich früh bremsen können, bevor ich in Wimbledon den Lauf mit fünf Titeln in Serie hatte", vermutete der Schweizer.

Roddick: "Federer mag sowieso keiner"

Der Schweizer besiegte den US-Amerikaner damals im Halbfinale an der Church Road 7:6 (8:6), 6:3, 6:3 und gewann anschließend auch das Finale gegen den Australier Mark Philippoussis (7:6, 6:2, 7:6). Es war Federers erster von 20 Grand-Slam-Titeln, acht davon im Wimbledon (2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2009, 2012, 2017).
Roddick - dem ein Wimbledon-Titel trotz drei Finalteilnahmen (2004, 2005, 2009) nie vergönnt war - reagierte auf "X" mit einem Augenzwinkern: "Wie auch immer. Roger Federer mag sowieso keiner", so der Amerikaner und lud den Schweizer in diesem Zusammenhang gleich in seinen Podcast ein.
Gut möglich also, dass es bald nochmal ein Duell der beiden in voller Länge gibt ...
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Tennis - ATP 1000 Montreal - Final - Highlights - Popyrin - Rublev

Quelle: Eurosport


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