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Fed Cup 2019 | Deutsches Team schafft Relegation gegen Lettland
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Publiziert 20/04/2019 um 15:28 GMT+2 Uhr
Das deutsche Fed-Cup-Team um Andrea Petkovic, Julia Görges, Anna-Lena Grönefeld und Mona Barthel hat die Relegation gegen Lettland für sich entschieden. Nach den beiden Einzelsiegen von Petkovic und Görges am ersten Tag machte Barthel im dritten Einzel gegen Jelena Ostapenko den Erfolg perfekt. Die 28-Jährige gewann gegen die Weltranglisten-29. 6:4, 6:3.
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Auch ohne die erkrankte Angelique Kerber hat das deutsche Fed-Cup-Team den Klassenerhalt in der Weltgruppe geschafft und spielt auch 2020 erstklassig. Barthel war kurzfristig für Görges eingesprungen.
Am Freitag hatten Görges und Petkovic die deutsche Mannschaft mit 2:0 in Führung gebracht. Zunächst gewann Petkovic das Auftakteinzel gegen Ostapenko mit 7:5, 6:4. Anschließend setzte sich Görges mit 6:4, 4:6, 6:1 gegen Diana Marcinkevica durch. Zum Abschluss verloren Grönefeld und Petkovic das Doppel gegen Ostapenko und Daniela Vismane mit 1:6, 3:6 zum 3:1-Endstand. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Teamkapitän Jens Gerlach:
Eigentlich war vorgesehen, dass Görges am Samstag das dritte Einzel gegen Ostapenko bestreitet, doch die 30-Jährige musste passen. Seit Tagen schon klagt Görges über Nackenprobleme, nachdem sie sich im Schlaf drei Wirbel ausgerenkt hatte.
Barthel: "Immer ein besonderer Druck"
Barthel, am Dienstag für Angelique Kerber nachnominiert, rechtfertigte das Vertrauen von Teamkapitän Jens Gerlach. Die 28-Jährige spielte gegen Ostapenko ein kluges Match und nutzte vor allem die Aufschlagschwäche ihrer Gegnerin konsequent aus.
Ostapenko wirkte nicht austrainiert, ihre körperliche Fitness war deutlich von jener entfernt, die sie 2017 zum Sieg bei den French Open getragen hatte. Der Aufschlag der 21-Jährigen war der große Schwachpunkt, allein im zehnten Spiel des ersten Satzes, das Barthel mit einem Break zum 6:4 gewann, leistete sich Ostapenko drei Doppelfehler.
Zudem ließ Barthel ihre Gegnerin, die fest für zwei lettische Punkte eingeplant war, lange für einen Punktgewinn laufen - was Ostapenko bekanntlich überhaupt nicht mag.
Im zweiten Satz führte Barthel schnell mit 5:2 und brachte gegen eine immer hektischer werdende Ostapenko den Sieg nach 1:16 Stunden mit einem Ass zum 6:3 ins Ziel. "Es tut mir sehr leid für Angie, dass sie krank geworden ist, auf der anderen Seite habe ich mich gefreut, dass ich nachnominiert wurde und dann letztlich auch spielen durfte", sagte Barthel. Es sei "immer ein besonderer Druck im Fed Cup, wenn man für das Team spielt, möchte man natürlich besonders gut sein".
Görges wurde geschont
Das waren am Freitag auch Petkovic und Görges, die mit dem 2:0 das Feld bereitet hatten. "Ich habe gehofft, dass sie viele Fehler macht, aber dann habe ich die erstmal auch selber gemacht", gab Petkovic nach dem Zweisatzsieg gegen Ostapenko zu.
Görges zog es am Tag nach ihren drei Sätzen gegen Diana Marcinkevica sicherheitshalber vor, in der Box zu bleiben und Barthel den Vortritt zu lassen. "Jule hatte ein hartes Match, deshalb hat sie heute vorsichtshalber nicht gespielt", sagte Barthel.
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