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Lucie Safarova schlägt Ana Ivanvovic im Halbfinale der French Open
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Publiziert 04/06/2015 um 17:02 GMT+2 Uhr
Ana Ivanovic muss ihre Hoffnungen auf einen zweiten Titel bei den French Open begraben. Die serbische Roland-Garros-Siegerin von 2008 unterlag im Halbfinale der Tschechin Lucie Safarova nach 1:52 Stunden mit 5:7 und 5:7. Für Safarova ist es der erste Finaleinzug bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Endspiel am Samstag trifft sie auf Serena Williams, die sich gegen Timea Bacsinszky durchsetzte.
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"Ich habe gut angefangen, dann hatte ich aber das Gefühl, dass mir die Energie ausging", sagte Ivanovic: "Ich bin trotzdem stolz darauf, was ich in dieser Woche erreicht habe." Die 27-Jährige hatte nach ihrem kometenhaften Aufstieg in die Weltspitze seit sieben Jahren kein Halbfinale bei einem der vier Majors mehr erreicht.
"Das ist wie ein Traum für mich. Unglaublich", sagte Safarova im Sieger-Interview mit Ex-Profi Fabrice Santoro. Gegen Ivanovic gelang ihr der sechste Sieg im neunten Duell. Dabei war die Fed-Cup-Siegerin - Safarova steuerte im vergangenen November in Prag gegen Deutschland einen Sieg zum Triumph ihres Landes bei - nervös ins Match gestartet.
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Ivanovic hingegen fand bei 25 Grad im Schatten auf dem Platz "Philippe Chatrier" glänzend in das Match, spielte nahezu fehlerfrei und ging schnell mit 5:2 in Führung. Doch nachdem Safarova das Break zum 4:5 gelang, riss bei ihrer Gegnerin der Faden. Anstatt der am Anfang sehr platziert geschlagenen Winner reihte die Serbin plötzlich Fehler an Fehler. Mit einem Aufschlag-Winner verwandelte Safarova ihren zweiten Satzball nach 47 Minuten zum Gewinn des Durchgangs.
Auch am Anfang des zweiten Satzes suchte Ivanovic nach ihrem Rhythmus. Safarova gelang das frühe Break zum 2:1. In der Folge fand Ivanovic wieder besser ins Match, die French-Open-Siegerin von 2008 lief aber weiterhin dem Aufschlagverlust hinterher.
Doppelfehler beim Matchball
Als Safarova beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn servierte, wackelten der Weltranglisten-13. die Nerven. Sie servierte alleine in diesem Aufschlagspiel vier Doppelfehler, davon einen bei Matchball. Ivanovic gelang das Break, musste allerdings unmittelbar darauf ebenfalls ihr Aufschlagspiel abgeben.
Diesmal behielt Safarova die Nerven. Ihren dritten Matchball nutzte die Wimbledon-Halbfinalistin des Vorjahres nach 1:52 Stunden schließlich zu ihrem bislang größten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier. Auf ihrem Weg ins Finale hatte Linkshänderin Safarova unter anderem Sabine Lisicki (Berlin) und Titelverteidigerin Maria Scharapowa (Russland) ausgeschaltet.
Mit dem Finaleinzug im Stade Roland Garros tritt sie aus dem Schatten ihrer Landsfrau Petra Kvitova, der zweimaligen Wimbledonsiegerin. Sie ist die erste tschechische Finalistin in Paris seit Hana Mandlikova 1981 den Coupe Suzanne Lenglen gegen die Münchnerin Sylvia Hanika gewann.
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