French Open 2019 | Rafael Nadal zeigt Roger Federer im Halbfinale die Grenzen auf
Rafael Nadal hat den Halbfinal-Kracher gegen Roger Federer bei den French Open für sich entschieden. Der 33-Jährige bezwang den Rekord-Grand-Slam-Champion mit 6:3, 6:4 und 6:2. Es war das 39. Duell der beiden Ausnahmespieler, Nadal baute seine Führung dabei 24:15 Siege aus. Im Endspiel greift der Sandplatz-König nun gegen Novak Djokovic oder Dominic Thiem nach seinem 12. Titel in Roland Garros.
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"Es ist immer schwer gegen Federer, egal bei welchen Bedingungen, aber es war heute noch schwierig als sonst. Von daher bin ich sehr zufrieden, wieder im Finale zu stehen. Die French Open sind schließlich das wichtigste Turnier meiner Karriere", erklärte Nadal nach der Partie.
Der Mallorquiner verschaffte sich bei schwierigen Bedingungen, der Wind blies heftig auf dem Court Philippe-Chatrier, den ersten Vorteil und breakte den Schweizer früh zum 2:0. Federer hielt hervorragend dagegen und nahm dem elfmaligen Champion seinerseits das Aufschlagspiel ab.
Im Anschluss kassierte der 37-Jährige allerdings erneut ein Break und geriet mit 2:4 in Rückstand - die Vorentscheidung im ersten Satz, der nach 51 Minuten an Nadal ging. Aus Sicht von Eurosport-Experte Boris Becker eine Folge der vergebenen Breakmöglichkeit von Federer gleich zu Beginn des Matches:
Im zweiten Satz war es dann Federer, der sich dank eines frühen Breaks absetzen (2:0) konnte, Nadal aber wieder auf 2:2 herankommen lassen musste.
Die beiden Tennis-Ikonen boten den Fans trotz der erschwerten Verhältnisse Tennis vom Feinsten. "Viel besser geht es nicht", lobte auch Becker. Die Entscheidung im zweiten Satz fiel spät. Federer brachte seinen Aufschlag bei 4:4 nicht durch, Nadal schnappte sich das Break und servierte den Satz nach Hause. "Wir haben zwei starke Sätze erlebt und ich habe Federer selten so stark auf Sand gesehen - aber Nadal spielt perfektes Sandplatztennis", analysierte Becker.
Federer versuchte alles, spielt auf hohem Niveau - und war dennoch machtlos gegen einen gnadenlos guten Nadal, der fast immer eine bessere Antwort parat hatte und häufig auch aussichtslos erscheinende Ballwechsel für sich verbuchen konnte.
"Für mich ist Federer der beste Spieler der Geschichte"
Im dritten Satz durchbrach er Federers Aufschlag zum 2:1 und 4:1, eher er die Partie nach zwei Stunde und 25 Minuten zu seinen Gunsten entschied. "Es ist Wahnsinn, was für ein Niveau Roger hier mit 37 Jahren noch immer spielt. Für mich ist er der beste Spieler der Geschichte", lobte Nadal seinen Gegner in den höchsten Tönen.
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