French Open: Siegemund zwingt Mladenovic in die Knie

Laura Siegemund hat bei den French Open ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und die Französin Kristina Mladenovic 7:5, 6:3 in die Knie gewzungen. Dabei machte die 32-Jährige im ersten Satz einen 1:5-Rückstand wett, drehte das Match und nutzte nach 2:02 Stunde ihren ersten Matchball. In Runde zwei könnte es zum deutschen Duell kommen, falls Julia Görges ihre Partie gegen Alison Riske gewinnen sollte.

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"Laura hatte zu Beginn viel Unruhe und Hektik drin, die Ballwechsel liefen nicht wie gewünscht", analysierte Eurosport-Expertin Barbara Rittner die Anfangsphase, in der Siegemund mit 1:5 in Rückstand geriet.
"Danach hat sie aber immer besser ins Match gefunden. Es war eine tolle Partie, von beiden", betonte die ehemalige Nummer 24 der Welt.
Siegemund selbst erklärte, sie habe sich vom 1:5 nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Es war ja nicht so, dass alles schlecht war bis dahin. Es gab enge Spiele, die ich hätte gewinnen müssen", so die Stuttgarterin.
"Ich habe nicht das große Bild im Blick gehabt, ob es nun 1:5 steht oder sonst wie. Mir ging es darum, das Problem zu erkennen und es zu beheben." Dies funktionierte mit zunehmender Spieldauer auf dem Court Philippe Chatrier immer besser.

Siegemund egalisiert persönlichen Rekord

Mit dem Erreichen der 2. Runde in Roland-Garros egalisierte Siegemund ihr French-Open-Topresultat aus dem Jahr 2019.
Die Weltranglisten-66. fühlt sich generell sehr wohl auf Sand und holte ihre beiden bisherigen WTA-Titel in Bastad und Stuttgart auf dem roten Belag.
Das Selbstvertrauen könnte ohnehin kaum größer sein, nachdem Siegemund erst vor gut zwei Wochen den US-Open-Titel im Doppel geholt hat.

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