Daniil Medvedev: Trainer verrät - so geht es dem Russen nach seiner Infektion mit Sars-CoV-2

Gilles Cervara, Trainer des Weltranglisten-Dritten Daniil Medvedev, hat in einem Interview mit "tennismajors.com" verraten, wie es Medvedev nach seiner Corona-Infektion geht. Demnach habe der Russe seine COVID-19-Erkrankung allem Anschein nach relativ gut weggesteckt. Man sei bereits wieder ins Training aufgestiegen, allerdings unter Aufsicht, teilte Cervara mit.

Daniil Medvedev

Fotocredit: Getty Images

"Er kann jetzt seit ein paar Tagen wieder trainieren", sagte Cervara. "An den ersten Tagen haben wir seine Herzleistungen und die Reaktion seiner Lunge genau im Auge behalten. Wir waren auch sehr aufmerksam auf gesundheitliche Anzeichen wie Kopfschmerzen oder Anstrengungen, um das Training darauf einzustellen."
Medvedev habe durch den Ausfall wertvolle Zeit verloren. "Es ist bedeutend", sagte der Coach. "Und wenn man Tsitsipas gesehen hat, der zehn Matches gespielt hat und sich Sicherheit geholt hat, in dem er neun gewann, ist er da nicht der einzige. Wie groß das Ausmaß des Rückschlags ist, ist noch nicht absehbar."
Generell sei sein Schützling aber bei den Sandplatzturnieren ohnehin nicht der Topfavorit. "Er hat noch nie ein Match in Roland-Garros gewonnen", sagte Cervara. "Wir haben früher darüber gescherzt, aber mir ist nicht mehr nach Witzen zu Mute."
Generell zeigte sich der Trainer aber für die weitere Saison zuversichtlich. Medvedev wisse jetzt, dass er die Turniere gewinnen kann, an denen er teilnimmt. "Es gibt nicht viele Spieler, die in diesen Bereich vorgedrungen sind", so Cervara. "Daniil ist da. Aber noch nicht auf Sand."
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Quelle: Eurosport

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