French Open: Alexander Zverev schlägt Carlos Alcaraz in Paris - McEnroe und Wilander analysieren das Duell

Carlos Alcaraz musste sich im Viertelfinale der French Open Alexander Zverev 4:6, 4:6, 6:4, 6:7 (7:9) geschlagen geben. Für John McEnroe war der Grund für die Niederlage schnell gefunden. "Zum ersten Mal seit einiger Zeit sah er wie 19 aus. Er schien nicht genau zu wissen, was zu tun ist", meinte der US-Amerikaner bei Eurosport über Alcaraz' Probleme gegenüber dem sechs Jahre älteren Zverev.

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"Er hat gekämpft und viel Herz gezeigt, sein Spiel wurde besser. Aber der Rückstand war sehr groß", ergänzte McEnroe.
Eurosport-Experten-Kollege Mats Wilander erklärte zudem: "Carlos Alcaraz schien ein wenig neben der Spur zu sein. Er wusste nicht wirklich, wie hart er die Vorhand angehen sollte. Er spielte zwei Nightsessions in Folge und beschwerte sich bei seiner Box, dass er kein Gefühl in der Vorhand hatte."
Besonders als der Platz langsamer wurde, sei es dann zwar besser geworden, "aber wir müssen Sascha Zverev Respekt zollen", betonte der siebenmalige Grand-Slam-Sieger.
"Wir müssen über ihn reden, so wie über Medvedev und Tsitsipas, das sind echte Athleten mit einer tollen Einstellung. Für mich ist das eines der besten Sandplatzmatches von Zverev", sagte Wilander bei Eurosport.
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McEnroe: Alcaraz hat Zverev geholfen

McEnroe ist sich zudem sicher, dass der Hype um Alcaraz auch dem Deutschen hat. "Das Beste, was Zverev passieren konnte, war Carlos. Das hat viel Druck von ihm genommen", so der 63-Jährige: "Über wen reden wir hier? Wir reden über Nadal nach seinem Sieg in Australien, wir reden über Djokovic, nachdem er aus Australien abgeschoben wurde, wir reden über Tsitsipas, weil er in der unteren Hälfte der Auslosung war, wir reden über Alcaraz."
Der Weltranglistendritte sei in Roland-Garros hingegen eher unter dem Radar geflogen. "Hat wirklich jemand darüber gesprochen, dass Zverev so weit kommt?", stellte McEnroe in den Raum. Im Halbfinale trifft der 25-Jährige nun auf French-Open-Rekordsieger Rafael Nadal, der Novak Djokovic in einem epischen Viertefinale geschlagen hatte.
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