French Open - Rafael Nadal vor baldigem Karriereende? So schätzt Onkel Toni die Lage vor Match gegen Djokovic ein

Sehen wir Rafael Nadal im Jahr 2022 zum letzten Mal bei den French Open? Der 21-malige Grand-Slam-Sieger sorgte jüngst mit Aussagen über ein mögliches Karriereende für Wirbel. Sein Onkel Toni Nadal ist zuversichtlich, dass das Halbfinale gegen Novak Djokovic nicht sein letztes Match in Roland-Garros sein wird, warnt seinen Neffen aber davor, seinen Körper nachhaltig zu schädigen.

Nadal lässt aufhorchen: Jedes Match hier könnte mein letztes sein

Quelle: Eurosport

"Ich stehe im Viertelfinale von Roland-Garros und genieße es einfach, dass ich noch ein Jahr hier bin. Jedes Match könnte mein letztes hier in Roland-Garros sein", hatte Rafael Nadal nach dem Fünfsatz-Thriller im Achtelfinale gegen Félix Auger-Aliassime gesagt und damit die Tennis-Welt in helle Aufregung versetzt.
Der 13-malige Sieger das letzte Mal in Paris? Für viele undenkbar.
Angesprochen auf die Pläne seines Neffen, sagte Toni Nadal im Interview mit dem spanischen Radiosender "Onda Cero": "Ich habe mit ihm darüber nicht mehr als nötig gesprochen. Ich hoffe, er bekommt seine Probleme in den Griff und spielt noch für eine Weile weiter."
Die chronische Verletzung am linken Fuß, das sogenannte Müller-Weiss-Syndrom, machte Nadal im Vorfeld der French Open wieder schwer zu schaffen. Das Leiden hatte dem 35-Jährigen bereits die komplette zweite Jahreshälfte 2021 gekostet, ehe er fulminant auf die Tour zurückkehrte und die Australian Open gewann.
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Nadal Oncourt Deutsch von E1

Quelle: Eurosport

Toni Nadal warnt seinen Neffen: Gesundheit nicht ernsthaft beschädigen

Doch dafür musste Nadal leiden: "Ich habe mit meinem Fuß wieder einen harten Prozess durchgemacht. Ich weiß nicht, was mit meiner Karriere in naher Zukunft passieren wird, also versuche ich einfach so viel wie möglich zu genießen und zu kämpfen, um den Traum weiter zu leben", sagte der Spanier. Die Verletzung begleitet ihn bereits seit Beginn seiner langen Karriere, macht ihm immer wieder sporadisch Probleme.
"Wenn du mehr Schmerzen hast als du solltest, ermüdet dich das. Rafael misst sich mit anderen, weil er glaubt, gewinnen zu können, aber mit Schmerzen sind seine Möglichkeiten begrenzt", erklärte Toni Nadal und warnte seinen Neffen und Ex-Schützling davor, seinen Körper nicht zu sehr zu belasten.
"Wir sollten im Sport darauf achten, dass die Gesundheit der Spieler nach dem Karriereende nicht ernsthaft beschädigt ist. Es geht immer weiter ans Limit, immer mehr, immer härter - und der Körper hat Probleme, das auszuhalten", so der 61-Jährige: "Sie sollten sich selbst eine Grenze setzen. Sonst zahlen sie einen teuren Preis."
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Nadals letztes Match in Paris? Onkel Toni zuversichtlich

Für den Rekord-Grand-Slam-Sieger werde es jedes Jahr schwieriger, die Strapazen immer größer. "Aber ich denke, er hat noch genug Zeit, sich zu erholen", meint Toni Nadal: "Ich bin zuversichtlich, dass es nicht sein letztes Match in Roland-Garros sein wird."
Um dieses Jahr eine Runde weiter zu kommen, muss er dafür die aktuell wohl größte Hürde aus dem Weg räumen: den Weltranglistenersten Novak Djokovic.
Der Serbe hatte Nadal im vergangenen Jahr im Halbfinale in vier Sätzen geschlagen, jetzt will der Rekordsieger von Paris Revanche. Immer vorausgesetzt, der Körper hält.
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