Die Organisatoren des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres würden auf ein Mitwirken von Nadal hoffen. "Wir wissen, wie wichtig es für ihn ist, bei Roland-Garros am Start zu sein", führte sie aus. In gewisser Weise habe das Turnier die Karriere des 35-Jährigen geprägt. "Seine gesamte Legende", so Mauresmo.
Nadals frühes Ausscheiden gegen Denis Shapovalov im Achtelfinale des ATP-Masters von Rom (6:1, 5:7, 2:6) habe sie mit bangen Blicken verfolgt. Seine chronische Verletzung am linken Fuß machte ihm erneut zu schaffen und ließ ihn an seine Grenzen stoßen.
"Es ist manchmal schwer für mich, die Situation zu akzeptieren", gestand der 21-malige Grand-Slam-Gewinner im Anschluss. "Ich bin ein Spieler, der mit einer Verletzung lebt."
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Für Mauresmo ist die Situation eindeutig. "Er kennt sich besser als jeder andere. Mit dieser Verletzung lebt er bereits seit Jahren", erklärte die ehemalige Weltranglistenerste. "Wir werden die Situation verfolgen. Da gibt es nichts, was wir tun könnten", weiß die 42-Jährige.

French Open: "Eine neue Ära beginnt"

Für die Turnierdirektorin geht es in erster Linie darum, die größten Namen der Welt des Tennis in Paris zu versammeln. Sollte Nadal tatsächlich verletzungsbedingt ausfallen, wäre dies ein großer Verlust. "Natürlich drücken wir die Daumen, dass die besten Spieler mit am Start sind", so Mauresmo.
Der Blick der Französin gilt jedoch nicht nur der Teilnahme Nadals. Vielmehr erhofft sich Mauresmo, dass die Damen mehr vom großen Kuchen der Aufmerksamkeit abbekommen. Vor allem von Dominatorin Iga Swiatek erwartet sie sich einen weiteren Höhepunkt in dieser Saison. "Was Iga uns seit einigen Monaten zeigt, beweist, dass sie der Boss ist. Ich finde, dass wir gerade das Aufbegehren einer neuen Generation miterleben."
Mit Swiatek, Naomi Osaka und Ons Jabeur warf Mauresmo drei Namen in den Ring, von denen sie sich Großes erwartet. "Hoffentlich wissen es die Zuschauer von Roland-Garros zu schätzen. Damentennis wurde in den vergangenen Jahren immer wieder für seinen stereotypischen Spielstil kritisiert", erklärte sie, freute sich aber zugleich.
Denn: "Eine neue Ära beginnt."
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