French Open - Ergebnisse Damen: Svitolina feiert nach Satzrückstand in der 2. Runde - Ex-Siegerin Ostapenko raus
Elina Svitolina hat ihr Comeback als Mutter bei den French Open 2023 erfolgreich fortgesetzt. Die Ukrainerin, die im Oktober 2022 Mutter geworden war, besiegte die Qualifikantin Storm Hunter (Australien) nach 2:6, 1:2-Zwischenstand noch 2:6, 6:3, 6:1. Jessica Pegula (USA/Nr. 3) kam derweil gegen Camila Giorgi (Italien) zu einem recht einfachen Abbruch-Sieg. Der Blick übers Damen-Feld.
Svitolina v Hunter - French Open highlights
Quelle: Eurosport
Die Tennis-Familie Monfils sorgt bei den French Open weiter für Aufsehen. Elina Monfils, die auf der Tour weiter unter ihrem Geburtsnamen Svitolina an den Start geht, schaffte am Mittwoch den Drittrundeneinzug.
Die 28 Jahre alte Ukrainerin bezwang bei ihrem ersten Grand-Slam-Turnier nach der Geburt von Tochter Skai die Australierin Storm Hunter 2:6, 6:3, 6:1. "Sie hat aus allen Rohren gefeuert. Ich habe im ersten Satz gar nicht so schlecht gespielt. Ich musste mich sammeln und habe dann besser zu meinem Spiel gefunden", sagte die Ukrainerin.
In Paris wieder auf dem Platz zu stehen, sei für sie "extrem besonders. Im Januar hätte ich niemals gedacht, dass ich jetzt schon so tolles Tennis gegen tolle Spielerinnen zeigen kann", so Svitolina, die in Roland-Garros 2015, 2016 und 2020 das Viertelfinale erreicht hatte.
"Sie wirkt unglaublich befreit und cool. Die Verbissenheit ist weg", meinte Eurosport-Expertin Barbara Rittner: "Es ist schön, sie so reif, reflektiert und cool zu sehen."
Svitolina schrie Hotelzimmer zusammen
Svitolinas Mann Gael Monfils verfolgte das Match aus der Box. Am Abend zuvor hatte der 36 Jahre alte Franzose für große Emotionen auf dem Court Philippe-Chatrier gesorgt und mit einem sensationellen Comeback-Sieg sein frühzeitiges Aus in Roland-Garros noch vermieden.
"Ich habe in meinem Hotelzimmer geschrien. Das war ein unglaubliches Match", sagte Svitolina über ihren Gatten: "Ich weiß gar nicht, warum er schon wieder da ist - er sollte sich ausruhen. Nein Spaß, es ist natürlich toll, dass er hier war und mich unterstützt hat."
Jessica Pegula (USA/Nr. 3) profitierte derweil im ersten Match des Tages auf dem Court Philippe-Chatrier von der verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Gegnerin Camila Giorgi (Italien) nach Ende des ersten Satzes (6:2). Sie trifft nun in der dritten Runde auf Elise Mertens (Belgien/Nr. 28).
Einen Satz länger als Pegula stand die an Nummer zwei gesetzte Aryna Sabalenka auf dem Platz. Die Belarussin bezwang ihre Landsfrau Iryna Shymanovich souverän 7:5, 6:2.
Ostapenko und Garcia raus
Ausgeschieden ist derweil Jelena Ostapenko (Lettland/Nr. 17). Die French-Open-Siegerin von 2017 verlor überraschend gegen die US-Amerikanerin Peyton Stearns 3:6, 6:1, 2:6. Genauso erging es - wenn auch weniger überraschend - der French-Open-Siegerin von 2012, Sara Errani. Sie scheiterte an der Rumänin Irina-Camelia Begu (Nr. 27) 3:6, 0:6.
Raus ist auch Fan-Liebling Caroline Garcia (Frankreich/Nr. 5), die auf dem Center Court 6:4, 3:6, 5:7 gegen Anna Blinkova verlor und damit für entsetzte Gesichter im Publikum sorgte.
"Sie hat die falsche Taktik gewählt und war zu ungestüm", analysierte Rittner bei Eurosport: "Auf Sand verspringen die Bälle auch mal, da kannst du sie nicht immer nur früh nehmen. Die ganze Hektik, die sie in sich trägt, zeigt, wie groß der Druck auf sie ist."
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2. Runde: Blinkova schaltet Garcia in drei Sätzen aus - Highlights
Quelle: Eurosport
Pavlyuchenkova feiert Wiederauferstehung
Wiederauferstehung in Roland-Garros feiert hingegen die 31 Jahre alte Anastasia Pavlyuchenkova. Die Russin, mittlerweile nur noch die 333 der Welt, schlug ihre gesetzte Landsfrau Liudmila Samsonova (Nr. 15) nach 2:5-Rückstand im dritten Satz noch 4:6, 7:5, 7:5. In Runde drei geht es nun gegen eine weitere Russin, nämlich Anastasia Potapova (Nr. 25).
Pavlyuchenkova hatte 2021 in Paris das Finale erreicht, dort aber gegen Barbora Krejcíková verloren.
Die Russin hatte zwischen Mai 2022 und Januar 2023 wegen einer Knieverletzung pausieren müssen. "Ich konnte weder sitzen noch stehen und fürchtete, meine Karriere sei vorbei", erzählte sie nun in Paris: "Ich war mir fast sicher, dass ich nicht mehr zurückkommen werde."
Ihre Landsfrau Daria Kasatkina (Nr. 9) warf derweil die Tschechin Marketa Vondrousova 6:3, 6:4 aus dem Turnier.
Stephens im Schnelldurchgang
Die US-Amerikanerin Sloane Stephens stand in der 2. Runde nur 1:13 Stunden auf dem Platz. Die Nummer 30 der Weltrangliste ließ der Russin Varvara Gracheva, Nummer 41 der Welt, keine Chance und siegte 6:2, 6:1.
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Stephens v Gracheva - Roland-Garros highlights
Quelle: Eurosport
Außerdem bezwang Elise Mertens (BEL/Nr. 28) die Kolumbianerin Camila Osorio 6:3, 7:6 (7:3) und die Kasachin Yulia Putintseva warf die an 19 gesetzte Chinesin Qinwen Zheng 6:3, 4:6, 6:2 raus.
Am Abend setzte sich die Tschechin Karolina Muchova 6:3, 0:6, 6:3 gegen Nadia Podoroska (ARG) durch und die Russin Kamilla Rakhimova bezwang die Polin Magdalena Frech 6:3, 6:4. Das vorletzte Frauen-Match des Mittwochs ging mit 6:3, 5:7, 6:4 gegen die Kanadierin Leylah Fernandez an die Dänin Clara Tauson, Nummer 127 der Welt. Anschließend schied Lokalmatadorin Leolia Jeanjean 0:6, 5:7 gegen die Russin Elina Avanesyan aus.
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(mit SID)
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