French Open: Aryna Sabalenka schlägt Elina Svitolina und steht im Halbfinale von Paris - auch Karolina Muchova weiter
Aryna Sabalenka hat das Halbfinale der French Open 2023 erreicht. Die 25-jährige Belarussin bezwang in der Runde der letzten Acht Elina Svitolina (Ukraine), die nach der Geburt ihrer Tochter Skai im Oktober 2022 erst im April dieses Jahres auf die Tour zurückgekehrt war, 6:4, 6:4 und steht erstmals in Paris in der Vorschlussrunde. Dort trifft Sabalenka auf Karolina Muchova aus Tschechien.
Viertelfinale: Sabalenka schlägt Svitolina mit Power-Tennis - Highlights
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Die 26-Jährige setzte sich gegen Anastasia Pavlyuchenkova aus Russland 7:5 und 6:2 durch.
Sabalenka, die amtierende Australian-Open-Siegerin, musste im Viertelfinale jedoch ein dickes Brett bohren. Überraschungsfrau Svitolina erwies sich als die erwartet schwere Gegnerin und hielt zu Beginn voll dagegen, Breaks waren daher in Satz eins Mangelware.
Die Entscheidung fiel beim Stand von 4:4, als sich Sabalenka bei Aufschlag der Ukrainerin die erste Breakchance der Partie holte und dies gleich eiskalt ausnutzte. Anschließend machte die Nummer zwei der Welt bei eigenem Aufschlag die 1:0-Satzführung perfekt.
Svitolina ließ sich davon jedoch nicht verunsichern und schlug zu Beginn des zweiten Durchgangs zurück.
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Sabalenka adelt Svitolina: "Hat mich ans äußerste Limit getrieben"
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French Open: Sabalenka bremst Svitolinas Aufholjagd
Die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Tokio 2021 nahm Sabalenka früh den Aufschlag ab und stellte so auf 2:0.
Sabalenka konterte jedoch umgehend mit dem Re-Break und holte sich wenig später das zweite Break in Folge zum 3:2. Es entwickelte sich ein spannender und hochklassiger zweiter Durchgang. Svitolina kämpfte unermüdlich, sollte jedoch keine weitere Breakmöglichkeit von Sabalenka, die im zweiten Satz stark servierte, mehr bekommen.
Nach 1:36 Stunden verwandelte die Favoritin aus Belarus ihren zweiten Matchball und steht damit erstmals in Paris im Halbfinale. "Sie ist so eine gute Gegnerin. Es war ein hartes Match, und ich bin so glücklich über den Sieg", sagte Sabalenka, die bei ihrem Sieg insgesamt 30 Winner schlug, im Anschluss.
Svitolina verweigert Sabalenka Handschlag - und übt Kritik an Gegnerin
Svitolina hatte ihrer Konkurrentin zuvor als Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine wie erwartet den obligatorischen Handschlag am Netz verweigert. Wie schon nach vorherigen Matches wurde sie dafür von Teilen des Pariser Publikums mit Buhrufen bedacht.
Sie habe damit gerechnet, sagte Svitolina auf der Pressekonferenz im Anschluss: "Ich war nicht überrascht." Sabalenka hatte am Netz auf ihre Kontrahentin gewartet, was Svitolina wiederum verwunderte. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was sie erwartet hat - worauf sie gewartet hat, weil meine Aussagen über den Handschlag waren ziemlich klar."
Sabalenka habe die Situation damit in ihren Augen etwas verschärft, bestätigte Svitolina.
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Sabalenka wartet am Netz - doch Svitolina zeigt ihr die kalte Schulter
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French Open: Muchova mit Traumstart gegen Pavlyuchenkova
Zuvor war die Tschechin Muchova als erste Teilnehmerin ins Halbfinale von Roland Garros eingezogen. Die 26-Jährige besiegte in der Runde der besten Acht am Dienstag die Russin Anastasia Pavlyuchenkova 7:5, 6:2.
Muchova legte dabei einen Start nach Maß hin und holte sich gleich im ersten Aufschlagspiel von Pavlyuchenkova das frühe Break.
Die 31-jährige Russin, die 2021 in Roland-Garros im Finale gestanden hatte, kam dagegen nur schleppend in die Partie und musste beim Stand von 1:3 aus ihrer Sicht gleich fünf weitere Breakbälle abwehren. Nachdem sie diese Herausforderung bewältigt hatte, kämpfte sie sich in diesem Satz endgültig zurück und nahm Muchova ihrerseits den Aufschlag zum 3:3 ab.
In der entscheidenden Phase des ersten Durchgangs wackelten dann jedoch beide Spielerinnen: Erst kassierte Pavlyuchenkova das Break zum 4:5, danach schaffte es Muchova nicht, den Satz auszuservieren. Stattdessen kassierte sie umgehend das Re-Break.
Die Entscheidung fiel dann im darauffolgenden Aufschlagspiel, als Muchova ihre Gegnerin zum insgesamt dritten Mal breakte (6:5) und sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen ließ.
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Viertelfinale: Muchova kocht Pavlyuchenkova ab - Highlights
Quelle: Eurosport
French Open: Muchova marschiert in Satz zwei
Der Start des zweiten Satzes war dann zunächst eine Kopie des ersten Durchgangs: Erneut gelang Muchova das frühe Break zum 1:0.
Anders als in Satz eins präsentierte sich die Tschechin nun jedoch bei eigenem Service hoch konzentriert und ließ Pavlyuchenkova so lange keine Chance. Im Gegenteil: Muchova war nun die klar dominante Spielerin und holte sich das nächste Break zum 4:1.
Pavlyuchenkova gab trotz des großen Rückstands jedoch noch nicht auf und erarbeitete sich beim Stand von 2:5 aus ihrer Sicht ihren ersten Breakball in Satz zwei. Allerdings hielt Muchova auch diesem Druck stand und verwandelte nach 1:38 Stunden schließlich ihren zweiten Matchball.
"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Für mich sind es zwei großartige Wochen und ich bin froh, dass ich noch immer im Turnier bin. Ich habe hier eine großartige Zeit", sagte Muchova im anschließenden Siegerinterview.
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Quelle: Perform
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