Eurosport
Novak Djokovic exklusiv: Das war der Schlüssel zum historischen French-Open-Triumph
Von
Publiziert 12/06/2023 um 00:01 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic ist mit seinem dritten Triumph bei den French Open zum alleinigen Grand-Slam-Rekordhalter (23 Titel) vor Rafael Nadal aufgestiegen. Im Finale des größten Sandplatzturniers der Welt besiegte der 36-Jährige den Norweger Casper Ruud 7:6, 6:3, 7:5. Exklusiv gegenüber Eurosport erklärte der Serbe nach der Siegerehrung seinen historischen Erfolg und ordnete diesen ein.
Djokovic im Eurosport-Interview: "GOAT? Nenn mich Novak ..."
Quelle: Eurosport
"Der Schlüssel war, den ersten Satz zu gewinnen und dann ein wenig zu relaxen, denn da war sehr viel Druck, so viele Emotionen. Ich wollte im Hier und Jetzt bleiben und meiner Taktik folgen", erklärte der älteste Roland-Garros-Champion aller Zeiten im Gespräch mit den Eurosport-Experten Barbara Schett, Mats Wilander und Tim Henman.
Er wusste genau, dass er aggressiv auftreten müsse, und verwies auch auf sein Alter. "Ich bin nicht mehr 26, sondern 36. Ich denke nicht ans Alter, aber der Körper reagiert nun einmal anders", sagte der Djoker, der darauf analysierte: "Ich musste es meinem Gegner zeigen, der Aggressor sein und das Tempo kontrollieren."
Auf Sand müsse man sehr abwechslungsreich spielen, gute Übergange von der Grundlinie ans Netz schaffen und auch mal einen Stoppball spielen oder mit Surf-and-Volley agieren.
Sein Vorhaben setzte er gegen den zweimaligen French-Open-Finalisten Ruud in abgeklärter Manier um. Insbesondere im Tiebreak des ersten Satzes zeigte der Rechtshänder seine ganze Klasse.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/06/11/3725701-75803948-2560-1440.jpg)
Djokovic bei Siegerehrung: Kein Zufall, dass es in Paris passiert
Quelle: Eurosport
Djokovic fühlte sich gut in Paris
Brutal: Im gesamten Turnierverlauf machte der 36-Jährige in Tiebreaks nicht einen einzigen unerzwungenen Fehler. "In diesem Turnier hatte ich unglaubliche Tiebreaks", gestand Djokovic, der betonte, in den besten Momenten des Spiels sein bestes Tennis gespielt zu haben.
Grundsätzlich habe es vor dem Turnier große Zweifel an ihm von Außen gegeben, weil er keine gute Sandplatz-Saison gespielt hatte. Dennoch habe er Woche für Woche hart gearbeitet, um in Paris in Top-Form aufzulaufen.
"Ich habe mich gut gefühlt, als ich nach Frankreich gekommen", sagte Djokovic und betonte: "Ich glaube, dass viele Spieler denken, dass sie einen sehr hohen Berg besteigen müssen, um mich in Best-of-Five-Matches zu schlagen und ich mag das Gefühl."
Sein Gefühl hat ihn nicht getäuscht. Ab Montag grüßt Djokovic als Grand-Slam-Rekordhalter seine Konkurrenz von der Weltranglistenspitze.
Das könnte Dich auch interessieren: Djokovic hat keinen Rivalen mehr: Die ewige Debatte ist erledigt
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/06/11/3725601-75801948-2560-1440.png)
Finale: Djokovic steckt Fehlstart weg und triumphiert - Highlights
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung