French Open 2023 - Novak Djokovic ringt Marton Fucsovics in drei Sätzen nieder und zieht in Runde drei ein
VonFelix Mattis
Publiziert 31/05/2023 um 23:18 GMT+2 Uhr
Novak Djokovic hat nach einem hart umkämpften ersten Satz über 87 Minuten letztlich doch souverän sein Zweitrundenmatch bei den French Open 2023 in Paris gegen den Ungar Marton Fucsovics gewonnen. Der Weltranglistendritte aus Serbien setzte sich nach 2:44 Stunden mit 7:6 (7:2), 6:0, 6:3 gegen die Nummer 83 der Welt durch und trifft in der 3. Runde nun auf den Spanier Alejandro Davidovich Fokina.
2. Runde: Djokovic bezwingt Fucsovics - Highlights
Quelle: Eurosport
"Es war ein sehr intensives Match, besonders im ersten Satz", gab Djokovic im ersten Interview noch auf dem Platz zu. Im ersten Durchgang musste er sich immerhn sehr strecken, um ihn im Tiebreak zu gewinnen. "Aber ich war nicht überrascht. Fucsovics ist ein sehr guter Spieler."
Gegenüber Eurosport führte der Serbe das weiter aus: "Er hat stark gespielt. Ich lag den ganzen ersten Satz vorne und hätte es zu Ende bringen sollen. Aber Hut ab vor ihm, wie er da gekämpft hat und auf was für einem hohen Level er gespielt hat."
Geprägt wurde das Match durch den in Paris dieser Tage sehr starken Wind. "Der Wind hat von einer Seite sehr stark geblasen. Deshalb musste ich an ein Demo-Match zwischen Rafa Nadal und Roger Federer in Spanien denken, als die eine Seite des Platzes Gras war und die andere Seite Sand. So hat sich das heute etwa angefühlt - wie Bambi auf Eis auf der einen Seite und auf der anderen Seite war so viel Sand, dass es sich schon anfühlte als würde man im Matsch spielen", so der Serbe im virtuellen Eurosport-Studio.
"Man muss sich anpassen. Das dauert etwas. Es war die Tage schon sehr windig, aber normalerweise legt sich das hier, wenn die Sonne untergeht. Heute war das nicht der Fall. Das macht das Timing schwer."
Fucsovics spielt im ersten Satz stark mit
Zu Matchbeginn legte Top-Favorit Djokovic sofort ein hohes Tempo vor und nahm seinem Gegner gleich dessen erstes Aufschlagspiel ab, um auf 3:0 davonzuziehen.
Dann aber fand Fucsovics besser ins Match und erspielte sich beim Stand von 4:2 für Djokovic gleich drei Breakbälle. Der Serbe aber punktete fünf Mal in Folge und behauptete seinen Aufschlag.
In Djokovic‘ nächstem Aufschlagspiel aber holte sich der Ungar die Breakbälle Nummer acht und neun und schließlich gab Djokovic sein Service per Doppelfehler erstmals ab – 5:4.
Fucsovics hielt anschließend seinen Aufschlag und so ging es nach 77 Minuten ins Tiebreak, das Djokovic zehn Minuten später mit 7:2 für sich entschied - allerdings nicht ohne sich sehr strecken und hart kämpfen zu müssen.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/05/31/3716960-75629133-2560-1440.jpg)
33 Schläge! Djokovic und Fucsovics liefern sich Tiebreak-Krimi
Quelle: Eurosport
Im zweiten Satz dann durchbrach Djokovic aber sofort wieder den Aufschlag des Ungar und wiederholte das auch im dritten Spiel gleich noch einmal, so dass der Durchgang schnell vorentschieden war. 31 Minuten dauerte es, bis Djokovic mit einem Vorhand-Winner auf 6:0 stellte.
Den dritten Satz eröffnete Djokovic erneut mit einem Break, doch Fucsovics gelang sofort das Re-Break, um danach seinerseits auf 2:1 vorzulegen.
Djokovic nutzt seine Chancen besser
Bis dahin hielt der 31-Jährige sehr gut mit, machte kaum mehr unnötige Fehler als Djokovic und lag insgesamt hauptsächlich deshalb hinten, weil er zu viele Breakchancen liegen ließ. Nur zwei von elf Breakbällen hatte er bis dahin genutzt, die Nummer drei der Welt dagegen fünf von acht.
Genau das war anschließend auch entscheidend: Bei 2:2 und 30:30 im dritten Satz verzog Fucsovics einen Schmetterball völlig, gab Djokovic so wieder eine Breakchance und der Serbe nutzte sie sofort - die Vorentscheidung.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/05/31/3716903-75627993-2560-1440.jpg)
Djokovic und Fucsovics kämpfen mit dem Wind
Quelle: Eurosport
Anschließend hielt der Serbe sein Service und holte sich gleich mit dem nächsten Breakball das 5:2, um zum Matchgewinn aufzuschlagen.
Fucsovics aber gab sich noch immer nicht geschlagen, hielt nochmal dagegen und schaffte doch noch ein Break, um anschließend aber schwach zu servieren und dadurch zu verlieren: Dreimal in Folge brachte er seinen ersten Aufschlag nicht ins Feld und so kam Djokovic zum ersten Matchball. Den wehrte der Ungar noch ab, Matchball Nummer zwei aber saß schließlich dank eines unerzwungenen Vorhand-Fehlers.
Das könnte Dich auch interessieren: Mama Svitolina feiert Sieg nach Satzrückstand - Ex-Siegerin raus
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/05/31/3716827-75626468-2560-1440.png)
2. Runde: Alcaraz gibt sich gegen Daniel keine Blöße - Highlights
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung