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Alexander Zverev ist vor dem Match gegen David Goffin auf der Hut: "Hatte über die Jahre meine Schwierigkeiten"
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Update 30/05/2024 um 10:21 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev ist nach der Gala gegen Rafael Nadal einer der heißesten Titelanwärter bei den French Open - auch wenn das Thema intern noch keines ist. In Runde zwei gilt der 27-Jährige gegen David Goffin als Favorit, trotzdem bleibt er vorsichtig: "Ich hatte über die Jahre meine Schwierigkeiten mit ihm", so Zverev. Bruder Mischa hat indes einen weiteren Vorteil ausgemacht: das Pariser Publikum.
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Es klingt etwas kurios. Sein Auftaktmatch hat Alexander Zverev bereits bestritten, und doch beginnen die French Open für ihn am Donnerstag gegen David Goffin aufs Neue.
In der Tat ist eine Erstrundenbegegnung gegen einen Rafael Nadal doch sehr außergewöhnlich und eher ein Duell für die zweite Woche bei einem Grand Slam.
Daher betonte Zverev im Eurosport-Interview nach dem Dreisatzsieg gegen den König von Paris: "Ich habe mich auf das Match vorbereitet, als ob es ein Finale wäre."
Und jetzt, wo das "Finale" vorbei ist? "Jetzt habe ich das Gefühl, ein neues Turnier fängt an", sagte Zverev mit einem Lächeln.
Goffin hadert mit Fans, Mischa sieht Vorteil für Sascha
Ob dies auch für Goffin gilt, darf bezweifelt werden. Der Belgier hatte zu Beginn nicht nur einen Fünfsatzkrimi zu überstehen, sondern musste sich auch vom Pariser Publikum einiges gefallen lassen.
Buhrufe, ein gespuckter Kaugummi in seine Richtung - es ging hoch her. "Das ist schon fast wie beim Fußball, als nächstes kommen Pyrotechnik, Hooligans und Schlägereien auf der Tribüne. Es ist wirklich lächerlich. Manche wollen lieber Unruhe stiften, als die Spieler anzufeuern", echauffierte sich Goffin.
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Schwierigkeiten, die Zverev nicht haben dürfte, im Gegenteil: "Goffin hatte Probleme mit dem französischen Publikum, er hat auch gegen einen Franzosen gespielt. Das Problem wird Sascha in der nächsten Runde nicht haben. Natürlich weiß man, dass die französischen Zuschauer sehr emotional sein können, aber ich glauben sie lieben und respektieren Sascha. Deswegen verhalten sie sich ihm gegenüber meistens fair", sagte Mischa Zverev im Eurosport-Interview.
Das reichlich emotionsgeladene Match gegen den 14-maligen Triumphator von Roland-Garros und Sandplatzkönig Nadal (6:3, 7:6 (7:5), 6:3) wertet Alexander Zverev indes als "guten Test", einer auf hohem Niveau noch dazu. "Man weiß sofort, wo man steht."
Und wo? Er wolle sich jetzt auch mal "loben, dass ich gut gespielt habe", befand der Weltranglistenvierte.
Zverev: "Muss konzentriert bleiben"
Die Zielsetzung vor dem Neubeginn ist folglich klar. "Ich muss so weiterspielen", sagte Zverev, "ich muss weiterhin konzentriert bleiben, um mir selber eine Chance zu geben."
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Becker zum Zverev-Sieg gegen Nadal: "Ein historischer Moment"
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Eine Chance auf seinen ersten Sieg bei einem Grand Slam, versteht sich. Da könnte unter anderem Titelverteidiger Novak Djokovic im Halbfinale auf ihn zukommen, zuvor bereits der Däne Holger Rune im Achtelfinale und Daniil Medvedev im Viertelfinale. Alles keine Laufkundschaft.
Titel-Frage: (Noch) kein Thema im Zverev-Lager
Überhaupt ist das Thema Titel im Zverev-Lager noch nicht präsent. Darüber werde nicht gesprochen, versicherte Mischa Zverev, höchstens mal "im Scherz".
Zunächst aber trifft Zverev am Donnerstag auf David Goffin aus Belgien, 33 Jahre alt, Nummer 115 der Weltrangliste - aber einer aus der Kategorie "unbequem".
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Und ja, bekannte der an Nummer vier gesetzte Deutsche, "ich hatte über die Jahre meine Schwierigkeiten mit ihm". Seit 2016 hat es fünf Duelle gegeben, alle waren hart umkämpft. Dreimal gewann Zverev, jeweils in drei engen Sätzen, zweimal Goffin. "Er ist ein großartiger Spieler", sagte Zverev.
Zverev in prominenter "Trainingsgruppe"
Die zwei Tage Pause seit dem Match gegen Nadal hat die deutsche Nummer eins nur eingeschränkt nutzen können. Da es etwa in Paris am Dienstag lange regnete, herrschte auf den Trainingsplätzen in einer Halle großes Gedränge.
Zverev und sein Sparringspartner Andrey Rublev teilten sich deshalb einen Court mit Carlos Alcaraz und Karen Khachanov. Gut gelaunt posierte das Quartett hinterher für ein Foto, das sich flugs im Netz verbreitete.
Zverev fühlt sich also rundum "gut auf dem Platz". Auch sein lädierter kleiner Finger der linken Hand soll ihn da nicht weiter stören. Beim Masters in Rom erlitt er einen Kapselriss im mittleren Gelenk, das sei "ein bisschen schmerzhaft gewesen", aber eben "auch nur Schmerz".
Davon abgesehen ist der Finger "krumm und nicht gerade", und das schaut "nicht hübsch aus". Sei's drum: Das Turnier in Rom hat Zverev ja gewonnen.
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(mit SID)
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