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French Open: Alexander Zverev verhindert Knockout nach Fünfsatzkrimi gegen Tallon Griekspoor - Achtelfinale gebucht
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Update 01/06/2024 um 23:21 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat in der 3. Runde der French Open 2024 in Paris gegen Tallon Griekspoor ein sensationelles Aus mit Müh und Not verhindert. Der 27-Jährige setzte sich nach einem 1:4-Rückstand im fünften Satz 3:6, 6:4, 6:2, 4:6, 7:6 (10:3) gegen den Niederländer durch. Im Achtelfinale bekommt es der Olympiasieger aus Hamburg mit Holger Rune zu tun, der Jozef Kovalik 7:5, 6:1 und 7:6 (7:2) schlug.
3. Runde: Zverev taumelt und rettet sich - Highlights
Quelle: Eurosport
"Ich bin einfach nur froh, dass ich noch im Turnier bin. Wenn man im fünften Satz 1:4 mit Doppel-Break zurückliegt, kommt man nicht immer zurück. Die Bedingungen sind schwierig für mich. Am Ende aber ist das egal, denn ich bin in der zweiten Woche", erklärte Alexander Zverev im Exklusiv-Interview bei Eurosport.
Dabei hatte der Favorit einen Fehlstart hingelegt. Elf Minuten waren gespielt, da stand es auf dem Court Philippe-Chatrier 0:3 aus Sicht von Zverev.
"Sascha bewegt sich im Moment nicht so gut, die kleinen Schritte fehlen, es wirkt noch etwas schwerfällig", befand Eurosport-Experte Boris Becker.
Griekspoor wiederum blieb im Rhythmus und holte sich nach 40 Minuten verdientermaßen die Satzführung.
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Zverev exklusiv nach Krimi: "Einfach nur froh, dass ..."
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"Er muss nicht viel machen, denn die Fehler macht Zverev. Es liegt nicht nur am guten Spiel von Griekspoor, Sascha hat auch viel liegenlassen", so Becker.
Tatsächlich unterliefen dem Hamburger bis zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf sogenannter unforced errors.
Zverev tat sich auch in der Folge sehr schwer gegen den Weltranglisten-25., der seine Sache weiterhin gut machte und ein unangenehmer Gegner blieb.
Zverev schafft Break zum perfekten Zeitpunkt
Immerhin nutzte der Olympiasieger aus Hamburg im zehnten Spiel seinen ersten Breakball im zweiten Satz zum 6:4. "Es ist kein hochklassiges Match bis hierhin, aber Zverev fand zum Ende des Satzes über den Kampf ins Spiel", bilanzierte Becker.
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Unter Druck: Zverev kontert mit starkem Passierschlag
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Griekspoor kam indes das berühmte Momentum, das ihn durch das Match getragen hatte, abhanden. Der Niederländer leistete sich mehr Fehler und geriet im dritten Satz schnell mit 0:3 ins Hintertreffen.
Zverev spiele nun "deutlich besser Tennis", lobte Becker. "Der Arm läuft besser, beim Aufschlag, bei der Vorhand - alles viel flüssiger." Folgerichtig schnappte sich der Weltranglistenvierte die Satzführung.
Griekspoor zwingt Zverev in Satz fünf
Die Führung gab Zverev allerdings nicht die erwartete Souveränität, im Gegenteil: Grikespoor setzte im vierten Satz den ersten Nadelstich und zog per Break auf 4:2 davon. Der Außenseiter nutzte die Steigerung und glich in den Sätzen aus.
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Standing Ovations: Griekspoor gewinnt Satz gegen Zverev
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Es kam noch schlimmer für Zverev. Der 27-Jährige musste auch das erste Aufschlagspiel im fünften Durchgang (0:1) abgeben - es drohte das Aus.
Zerev macht 1:4-Rückstand in Satz fünf wett
Zumal Zverev im fünften Spiel erneut patzte und sein Service ein weiteres Mal zum 1:4 abgeben musste. Mit Doppel-Break im Rückstand versuchte der Deutsche, der Partie noch einmal eine Wendung zu geben.
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"Der kommt auch!" Zverev stolpert zum Winner im Tiebreak
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Mit Erfolg. Zverev holte vier Spiele in Serie und führte plötzlich mit 5:4. Griekspoor hielt schließlich dagegen, das Duell musste im Tiebreak entschieden werden.
Dabei hatte Zverev die besseren Argumente und setzte sich nach insgesamt 4:14 Stunden durch.
Zverev: "Jede Sekunde genossen"
"Ein unglaubliches Match, er ist ein unglaublicher Spieler, sehr gefährlich. Die Atmosphäre war unfassbar, ich habe jede Sekunde genossen", erklärte Zverev nach getaner Arbeit im On-Court-Interview.
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Becker nimmt Zverev-Thriller unter die Lupe: Balance hat gefehlt
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Cool durch die Mitte: Zverev verwandelt Ass zum Sieg
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