French Open: Iga Swiatek macht Titel-Hattrick in Roland-Garros perfekt und lässt Jamsine Paolini im Finale keine Chance

Iga Swiatek hat zum dritten Mal in Serie die French Open in Paris gewonnen. Die Weltranglistenerste aus Polen bezwang im Endspiel von Roland-Garros Italiens Shootingstar Jasmine Paolini mit 6:2 und 6:1. Für Swiatek war es der insgesamt vierte Titel beim Sandplatz-Klassiker in der französischen Hauptstadt. Paolini stand dagegen erstmals in einem Finale bei einem der vier Grand-Slam-Wettbewerbe.

Finale: Swiatek nach Rückstand gnadenlos zum Titel - Highlights

Quelle: Eurosport

"Es war ein sehr emotionales Turnier für mich, vielen Dank für eure Unterstützung und dass ihr mich angefeuert habt", wandte sich Iga Swiatek nach ihrem Triumph auf dem Centre Court an das Publikum.
Jasmine Paolini zeigte indes Größe in der Niederlage. "Gegen dich hier zu spielen, ist die härteste Herausforderung in unserem Sport. Es waren sehr intensive 15 Tage und ich bin sehr glücklich. Heute war es hart, aber ich bin dennoch stolz auf mich", erklärte die 28-Jährige nach der Partie.
Paolini legte gegen die haushohe Favoritin mutig los, erstarrte nicht in Ehrfurcht und sorgte dafür, dass dieses Finale nicht schon vom ersten Ballwechsel an zur befürchteten Swiatek-Show wurde.
"Sie spielt frech im positiven Sinne", lobte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner die Italienerin bei Eurosport.
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Zum dritten Mal in Folge: Swiatek bekommt den Pokal in Paris

Quelle: Eurosport

Und tatsächlich gelang der Außenseiterin das erste Break des Endspiels zum 2:1. Eine Überraschung, die Swiatek aber umgehend korrigierte.
Die Nummer eins der Welt erhöhte sofort den Druck und marschierte mit fünf Spielgewinnen in Folge zur Satzführung.
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Erstes Break im Finale: Paolini überrascht Swiatek

Quelle: Eurosport

"Das Finale ist hochklassig. Hut ab, dass Paolini von Anfang an voll da war und an ihre Chance geglaubt hat", zog Rittner Zwischenbilanz.

Rittner: "Swiatek die perfekte Spielerin ..."

"Aber mit Ausnahme von ein paar Fehlern beim Break zum 1:2 ist Iga die perfekte Spielerin, die absolute Nummer eins. Das zeigt sie. Es ist beeindruckend, mit welcher Präzision und Schlaghärte sie auftritt", so die 51-Jährige.
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"Was für ein Return" - Swiatek holt sich ersten Satz

Quelle: Eurosport

So war es wenig verwunderlich, dass Swiatek im zweiten Satz nach elf Minuten schon wieder mit 3:0 in Führung lag.
Die 23-Jährige zog ihr Spiel weiter gnadenlos durch und beendete das Finale auf Court Philippe-Chatrier nach einer Stunde und acht Minuten mit dem ersten Matchball zu ihren Gunsten.

Swiatek baut Serie in Paris auf 21 Siege aus

Es war der 21. Sieg in Serie für Swiatek in Roland-Garros, der insgesamt fünfte Grand-Slam-Titel und eine beeindruckende Zementierung ihrer Rolle als Nummer eins.
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Entscheidung im Finale! Swiatek verwandelt ihren ersten Matchball

Quelle: Eurosport

"Sie ist die absolut beste Spielerin der Welt und hat eindrucksvoll das Turnier gewonnen", befand Eurosport-Expertin Rittner. Den "Schreckmoment in Runde zwei gegen Naomi Osaka", als Swiatek einen Matchball abwehren musste, habe die Championesse gut überstanden und danach "wie aus einem Guss" gespielt.

Nächste Titelchance für Paolini am Sonntag

Doch auch Paolini "hat alles gegeben und kann sich nichts vorwerfen", zollte Rittner der Italienerin Respekt, die sich sensationell ins Endspiel gekämpft hatte.
Und: Es könnte noch ein Happy End geben für Paolini, die am Sonntag an der Seite von Sara Errani im Doppel-Finale der Frauen antritt und nach dem Titel greift.
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Voices of Eurosport: Ein Zverev-Return fürs Museum

Quelle: Eurosport


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