French Open 2025: Alex Corretja adelt Jannik Sinner - "verbesserte Version von Andre Agassi und Novak Djokovic"

Jannik Sinner ist aktuell das Maß aller Dinge im Herren-Tennis. Mit den US Open und den Australian Open gingen die vergangenen beiden Grand-Slams an den Italiener. Grund genug für Eurosport-Experte Alex Corretja, den 23-Jährigen mit einem Sonderlob der Extraklasse zu ehren: "Sinner ist wie eine verbesserte Version von Agassi und Djokovic", sagte der 51-jährige Spanier gegenüber Eurosport.

Alcaraz crasht Sinner-Party im Finale - Highlights

Quelle: Perform

Die Adelung des zweifachen French-Open-Finalisten richtet sich offensichtlich zum einen an Sinner selbst, zum anderen aber auch an seinen großen Konkurrenten Carlos Alcaraz, der aktuell der einzige Spieler zu sein scheint, der den Italiener entzaubern kann.
"Sinner ist wie eine perfekte Maschine. Und um eine Maschine zu deaktivieren, muss man genau die richtigen Knöpfe finden", sagte Corretja.
Der Spanier habe die Möglichkeit, diese Knöpfe zu finden. "Alcaraz hat sowohl die Fähigkeiten als auch die dafür notwendigen Werkzeuge", erklärte der 51-Jährige.
Trotzdem: Die Dominanz von Sinner erinnere Corretja an Novak Djokovic, der über Jahre von Titel zu Titel eilte - der Italiener sei gar "eine verbesserte Version von Agassi und Djokovic".

Alcaraz passt sich Sinner an

"Er erreicht ein neues Niveau, eine andere Dimension. Und die Tatsache, dass Alcaraz einen Weg gefunden hat, ihn zu schlagen, sagt alles", so Corretja. Zuletzt besiegte Alcaraz den Weltranglistenersten im Finale von Rom.
Sinner stelle für Alcaraz - immerhin Zweiter der Weltrangliste - eine besondere Herausforderung dar, weil er "die Höhe, den Spin, den Winkel, die Kraft - einfach alles - ändern" müsse, um gegen den Italiener gegenhalten zu können.
In Rom gelang es Carlos Alcaraz, Jannik Sinner zu besiegen.

In Rom gelang es Carlos Alcaraz, Jannik Sinner zu besiegen.

Fotocredit: Getty Images

Die Tatsache, dass Sinner trotz seiner Fähigkeiten, die er "fast schon roboterhaft" abruft, noch schlagbar ist, ist ein Schicksal, das alle Tennisspieler teilen.
"Man ist als Tennisspieler niemals ein kompletter Spieler. Egal ob man Roger, Rafa oder Novak heißt, man kann sich immer verbessern", erklärte Eurosport-Expertin Caroline Wozniacki: "Das ist das Schöne am Tennis, aber auch das Frustrierende."

Sinner vs Alcaraz als Traumfinale

Bisher erledigen beide Topstars ihre Hausaufgaben in Roland-Garros sehr souverän. Frühestens im Finale können Sinner und Alcaraz aufeinandertreffen.
"Wenn sie wieder aufeinandertreffen, zum Beispiel in einem Finale hier in Roland-Garros", sagte Corretja, müsse Alcaraz drei Gänge gegenüber seinem normalen Spiel hochschalten.
Zunächst steht in der dritten Runde für Alcaraz die Partie gegen den Bosnier Damir Dzumhur (live im Ticker und bei discovery+) auf dem Spielplan, Sinner muss gegen den Tschechen Jirí Lehecka ran.
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Quelle: Eurosport


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