Alexander Zverev erhält von Mats Wilander Rückendeckung in Bälle-Diskussion: "Mag es, wenn Spieler ihre Stimme nutzen"

Alexander Zverev hat nach seinem Viertelfinal-Aus beim Masters in Rom scharfe Kritik ("scheiß Kinderbälle") an den verwendeten Bällen geäußert. Die Ball-Debatte ist ein Dauerthema auf der Tour. Auch Eurosport-Experte Mats Wilander meldete sich vor den French Open zu Wort: Er versteht die Spieler, warnt aber davor, sich während des Matches von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen.

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Quelle: Perform

"Spieler kritisieren die Bälle immer wieder", sagte Wilander im Rahmen einer Presserunde vor den French Open. "Wenn man von Madrid nach Rom kommt, von einem schnellen Platz in der Höhe, dann ist das normal, dass es da zu Unterschieden kommt. Schon zu meiner aktiven Zeit war das so", so der Schwede weiter.
Die Filzkugeln des Herstellers Dunlop seien in der Ewigen Stadt "komplett tot" gewesen, die "Qualität seit Corona extrem heruntergegangen", erneuerte Zverev seine Kritik nach seinem Auftaktsieg beim ATP-Turnier in Hamburg.
Bereits nach seinem Aus gegen den Italiener Lorenzo Musetti (6:7, 4:6) im Viertelfinale von Rom hatte der Olympiasieger über die "scheiß Kinderbälle" geklagt.
Laut dem Marketing Manager von Dunlop wurden in Rom jedoch die gleichen Bälle verwendet wie in Monte-Carlo und in Madrid.

Wilander begrüßt Zverev-Einwand: "Kann unseren Sport nur besser machen"

Wilander empfahl Zverev und anderen Spielern, die Begleitumstände während des Spiels zu akzeptieren, wollte gerade den Topspielern aber nicht den Mund verbieten.
"Man hofft, dass das keinen Unterschied macht", erklärte der siebenfache Grand-Slam-Sieger. "Man kann darüber sprechen, aber man sollte nicht daran denken. Wenn man so professionell wie Zverev ist, darf man darüber reden. Ich traue ihm auch zu, dass ihn das im Spiel nicht behindert. Mir gefällt es, wenn Spieler ihre Stimme nutzen. Das kann unseren Sport nur besser machen", sagte Wilander abschließend.
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Quelle: Perform


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