Alexander Zverev analysiert Niederlage gegen Novak Djokovic bei den French Open: "Als es kalt wurde, ging bei mir kaum noch was"

Im Viertelfinale der French Open war Schluss für Alexander Zverev: Gegen Novak Djokovic hatte der 28-Jährige am Ende keine Chance, der Serbe hielt das Tempo hoch. Zverev hingegen konnte nur am Anfang mithalten und gewann sogar den ersten Satz. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärte er, dass das Wetter ebenso ein Faktor war wie seine Tagesform und Djokovics Stärke.

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Quelle: Eurosport

Bis zu diesem Match lief es wirklich gut für Alexander Zverev in diesem Jahr in Roland Garros. Doch Novak Djokovic war wieder einmal stärker und besiegte den 28-jährigen Deutschen 6:4, 3:6, 2:6, 4:6.
Nach der Partie sprach Zverev auf der Pressekonferenz über die Gründe für die Niederlage.
Alexander Zverev über...
den Grund für das Scheitern gegen Djokovic: "Es ist nicht einfach gegen einen Novak Djokovic bei so kalten Bedingungen und mit meinem ersten Aufschlag auf ihn Druck auszuüben. Er hat meinen Aufschlag neutralisiert. Er hat einfach besser gespielt heute."
die Bedingungen auf dem Platz: "Vieles hat mit den Bedingungen zu tun. Im ersten Satz sind es 20 Grad, im zweiten, dritten und vierten wahrscheinlich 15. Wenn du gegen jemanden wie ihn nicht druckhaft spielst, wenn du nicht selbst das Tempo bestimmst, ist es unfassbar schwierig. Wenn du nicht das Gefühl hast, dass du derjenige bist, der die Rallys bestimmt, ist es schwierig, gegen ihn einen Weg zu finden. Das war ab Mitte des zweiten Satzes so. Ich habe irgendwann keinen Weg mehr gefunden, Rallys von der Grundlinie zu gewinnen, vor allem auf der Seite mit Gegenwind. Er hat besser gespielt, er hat gewonnen. Das Leben geht weiter."

Zverev: "Als es kalt wurde, ging bei mir kaum noch etwas"

seine Breakchance: "Ich habe eine richtige Breakchance, als ich einen Schmetterball habe und er die richtige Ecke auswählt und wir den Punkt nochmal neu spielen. Das sind solche Sachen, die passieren für ihn öfter als für andere Spieler."
über die nächsten Tage: "Ich gehe Golf spielen. Ich habe keinen Bock auf Tennis gerade."
Djokovic' Konstanz im Spiel: "Er hat 24 Grand-Slam-Titel gewonnen. Ich habe erwartet, dass er so spielen kann, aber ich habe ihn dieses Jahr noch nicht auf diesem Niveau gesehen. Irgendwann war es für mich wirklich schwer. Im ersten Satz, als die Sonne noch nicht ganz untergegangen war und es noch etwas wärmer auf dem Platz war, konnte ich noch Winner schlagen und mit meinem Aufschlag Druck machen. Aber später, als es richtig kalt wurde, ging bei mir kaum noch etwas. Ich hatte zeitweise das Gefühl, ich weiß nicht mehr, wie ich von der Grundlinie einen Punkt gegen ihn machen soll. Er hatte für vieles, was ich versucht habe, eine Antwort. Man muss ihm einfach Respekt zollen."
fehlende Anerkennung für Djokovic: "Ehrlich gesagt finde ich, dass er im Moment ein bisschen unterschätzt wird. Viele Leute haben ihn schon abgeschrieben, aber dieses Jahr hat er Carlos Alcaraz bei den Australian Open geschlagen, heute mich bei den French Open. Wenn man das Alter außen vor lässt – das sind beeindruckende Resultate. Natürlich müssen Sie ihn selbst fragen, wie er sich körperlich fühlt, wie schnell er sich erholen kann und ob er im nächsten Match wieder bei 100 Prozent ist. Heute war es für uns beide ein ziemlich intensives, körperlich forderndes Match. Aber er schlägt nach wie vor die Besten der Besten – und dafür sollte man ihm den verdienten Respekt zollen.
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Quelle: Eurosport


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