French Open: Boris Becker exklusiv zum Aus von Alexander Zverev gegen Novak Djokovic: "Er muss sich Gedanken machen"

Alexander Zverev hat bei den French Open zum achten Mal in Serie das Viertelfinale erreicht, scheiterte dort aber an Novak Djokovic. Ein herber Rückschlag, aber auch ein enttäuschendes Turnier für den 28-Jährigen? "Das Viertelfinale war Pflicht, heute kam die Kür - mit dem Halbfinale wäre es ein gutes Turnier gewesen. Ich denke, Zverev ist nicht zufrieden", sagt Eurosport-Experte Boris Becker.

Becker-Fazit: "Zverev wird sich Gedanken machen müssen"

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Alexander Zverev hat sein großes Karriere-Ziel einmal mehr verpasst. Die 6:4, 3:6, 2:6, 4:6-Niederlage gegen Novak Djokovic verbaute dem Hamburger den Weg zum ersten Grand-Slam-Titel.
Nun gelte es, die richtigen Fragen zu stellen, betont Boris Becker. "Sascha muss sich Gedanken machen, warum es während der gesamten Sandplatzsaison, und nicht nur in Paris, nicht so gut gelaufen ist wie vergangene Saison. Dafür gibt es Gründe, da ist Manöverkritik nötig, da muss sich die Familie zusammentun und offen ansprechen: 'Warum läuft es momentan nicht mehr so gut?'", so der sechsmalige Grand-Slam-Champion aus Leimen.
Zverev, so Becker, drohe die Zeit davonzulaufen. "Der Traum vom Grand-Slam-Titel ist nicht ausgeträumt, aber mit jeder vertanen Chance wird es schwieriger", erklärt der 57-Jährige.
Das Problem liege darin, "dass die Jüngeren besser werden. Die Konkurrenz ist nicht die Generation von Djokovic, sondern jene um Alcaraz und Sinner. Die sind fünf, sechs Jahre jünger - und dann kommt die nächste Generation um Fonseca und Fils. Umso früher es für Zverev mit dem Grand-Slam-Titel klappt, umso besser wäre es", unterstreicht Becker.
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Matchball Becker: Darum hat Zverev das Viertelfinale verloren

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Becker: "Superstars geben dir keine Geschenke"

Gegen Djokovic gab Zverev das Ruder trotz guten ersten Satzes aus der Hand. Der Serbe überlistete den Weltranglistendritten immer wieder mit präzisen Stops, seiner Aggressivität und Abgebrühtheit auch in kritischen Situationen.
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Viertelfinale: Djokovic zu stark für Zverev - Highlights

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Eine Qualität, die Zverev sich unbedingt aneignen muss, will er einen Major-Wettbewerb für sich entscheiden. "Gegen Superstars wie Djokovic oder auch Sinner und Alcaraz musst du die Punkte selbst machen. Die geben dir keine Geschenke und werden auch nicht nervös. Du musst derjenige sein, der aggressiver agiert und an den Sieg glaubt", so Becker.
Keine Frage, auf Zverev und sein Team kommt eine Menge Arbeit zu, bevor er ab dem 30. Juni in Wimbledon zum 38. Mal in seiner Laufbahn Anlauf nimmt, eine Grand-Slam-Krone zu holen.
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Exklusive Becker-Analyse: Stopp! So zieht Djokovic Zverev den Zahn

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