French Open 2025 - Alexander Zverev nach Fehlstart nahezu kampflos im Viertelfinale: Tallon Griekspoor muss aufgeben
Alexander Zverev steht im Viertelfinale der French Open. Der Deutsche profitierte in der Runde der letzten 16 von einer Verletzung seines Gegners Tallon Griekspoor. Zverev hatte zu Beginn des ersten Satzes mit Problemen zu kämpfen, lag schnell 0:3 hinten. In der Folge fand die Nummer drei der Weltrangliste gegen seinen merklich angeschlagenen Kontrahenten aber schnell wieder in die Spur.
Achtelfinale: Zverev nach Griekspoor-Aufgabe weiter - Highlights
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Alexander Zverev ist bei den French Open mit nur einem halben Arbeitstag ins Viertelfinale eingezogen. Beim Stand von 6:4, 3:0 gab sein Gegner Tallon Griekspoor aus den Niederlanden am Montag auf, Zverev steht damit nach nur 51 Minuten auf dem Platz zum siebten Mal in seiner Karriere unter den letzten acht von Roland-Garros.
Der Weltranglistendritte kam damit dem ersehnten ersten Grand-Slam-Titel wieder ein kleines Stück näher.
"Ich habe mich heute morgen beim Training bei einem der letzten Aufschläge verletzt und danach alles probiert, damit es noch bis zum Match reicht", sagte Griekspoor, der erstmals im Achtelfinale eines Major-Turniers stand: "Ich wollte es unbedingt versuchen, weil es eines der größten Matches meiner Karriere war. Aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht mein Tag werden wird. Das ist wirklich hart für mich."
"Ich habe jetzt drei sehr schwierige Matches vor mir. Und ich werde alles tun, damit ich diese drei auch gewinnen werde", sagte Zverev nach seinem Sieg.
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- Griekspoor gibt auf: Zverev im Eiltempo ins Viertelfinale
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Mischa Zverev exklusiv: "Dann habe ich das Tape gesehen"
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Zverev: "Härteste Auslosung von allen"
Der nach dem Achtelfinal-Aus von Daniel Altmaier am Sonntagabend (3:6, 4:6, 6:7 gegen Frances Tiafoe) letzte deutsche Spieler im Turnier steht nun vor seiner ersten gewaltigen Aufgabe: Am Mittwoch ist Grand-Slam-Rekordsieger Djokovic sein Gegner (6:2, 6:3, 6:2 gegen den Briten Cameron Norrie), wahrscheinlich dann in der Night Session.
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Achtelfinale: Djokovic mit 100. Sieg in Paris - Highlights
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"Von jetzt an habe ich die härteste Auslosung von allen. Novak gehört immer zu den Favoriten", sagte Zverev, "ich freue mich aber darauf", auch auf ein mögliches Halbfinale gegen Jannik Sinner (spielt am Abend gegen Andrey Rublev) und ein Finale gegen Carlos Alcaraz: "Ich werde gerüstet sein."
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Das sagt Zverev im Eurosport-Interview zum Sieg über Griekspoor
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Für Zverev war es eine Begegnung mit seinem Dauer- und Angstgegner: Zum siebten Mal seit März 2024 traf er auf Griekspoor, den er im Vorjahr bei den French Open in der dritten Runde erst im Tiebreak des Entscheidungssatzes besiegt hatte.
Anders als bei seiner bislang besten Turnierleistung beim glatten Drittrundensieg über Flavio Cobolli startete Zverev wackelig ins Match, verlor sein erstes Aufschlagspiel und lag schnell 0:3 hinten.
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Griekspoor als menschliche Wand - aber Zverev behält die Oberhand
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Becker: "Zverev steht zu weit weg von der Grundlinie"
"Die Bezeichnung 'Angstgegner' ist nicht falsch, denn er tut sich gegen Griekspoor jedes Mal schwer", sagte Eurosport-Experte Boris Becker.
Er schob nach: "Auch wenn er ihn einige Male geschlagen hat, waren die Matches immer eng. Er stand zu Beginn viel zu weit weg von der Grundlinie. Das hat Griekspoor sofort gesehen und ist einen Schritt nach vorne gegangen, spielte dann auch mal den Stop, den Sascha nicht erreichen konnte, weil er viel zu weit hinten stand."
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Becker analysiert Zverev-Problem: "Wissen mittlerweile einige Spieler"
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Becker weiter: "Die Frage ist, warum Sascha sich so weit zurückzieht. Vielleicht ist das seine Komfortzone, aus der er sich dann im Match nach vorne arbeitet."
Das tat Zverev nach seinem schwierigen Start schließlich, der Hamburger war plötzlich hellwach, gewann fünf Spiele in Serie und nach 35 Minuten den ersten Satz. Danach ging nichts mehr beim Niederländer.
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(mit SID)
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Kurios: Fliege sorgt für Zverev-Hustenanfall
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