French Open: Aryna Sabalenka nach Final-Niederlage gegen Coco Gauff unerbittlich mit sich selbst: "Schlechtestes Match"
Publiziert 08/06/2025 um 11:45 GMT+2 Uhr
Aryna Sabalenka war die Enttäuschung über das verlorene French-Open-Finale noch Stunden nach dem Match gegen Coco Gauff anzusehen. Die Weltranglistenerste hatte bereits bei ihrer Rede während der Siegerehrung über ihr "furchtbares Tennis" geklagt, auf der Pressekonferenz nach dem Match legte die Belarussin noch einmal nach. Sabalenkas Pläne für die nächsten Tage? Zucker und Alkohol.
"Gummibärchen und Tequila": Sabalenkas Plan nach Final-Niederlage
Quelle: Eurosport
Es war die wohl ausschlaggebende Statistik in diesem French-Open-Finale der Damen: 70 unerzwungene Fehler leistete sich Sabalenka gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Gauff.
Nicht ohne Grund ließ die 27-Jährige in der Folge kein gutes Haar an ihrer Leistung. "Ich denke, es ist das schlechteste Endspiel, das ich jemals gezeigt habe", sagte sie auf der Pressekonferenz nach dem Match.
Bereits auf der Siegerehrung hatte sie sich unter Tränen bei ihrem Team für ihr "furchtbares Tennis" entschuldigt. Vor allem die "furchtbaren Bedingungen" - der auffrischende Wind auf dem Center Court Philippe-Chatrier - waren für die Belarussin am Samstagnachmittag kaum zu bewältigen.
"Der Wind war fürchterlich. Damit ist Coco einfach besser umgegangen. Außerdem war ich überemotional. Ich glaube, ich habe mich heute mental nicht gut im Griff gehabt. Das war’s im Grunde", führte Sabalenka auf der Pressekonferenz aus.
Sabalenka mit kleinem Seitenhieb in Richtung Gauff
Und weiter: "Wenn sie den Ball schlug, ließ der Wind ihn irgendwann wie verrückt fliegen, und ich war jedes Mal zu spät. Es fühlte sich einfach wie ein Witz an, als würde jemand von oben einfach nur lachen und sagen: 'Mal sehen, ob du das schaffst.' Und heute konnte ich es nicht."
Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der US-Amerikanerin leistete sich Sabalenka dann auch noch: "Coco hat nicht gewonnen, weil sie so überragend gespielt hat, sondern weil ich so unfassbare Fehler gemacht habe."
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Sabalenka: "Schlechtestes Finale, das ich je gespielt habe"
Quelle: Eurosport
Sabalenka zerlegt sich selbst - jetzt "Gummibärchen und Tequila"
Vor allem aber zerlegte sie sich selbst: "So etwas kann ich mir im Finale nicht mehr erlauben. Es wäre mir egal, wenn ich in der vierten Runde oder im Viertelfinale so spielen würde, aber im Finale eines Grand Slams passt es einfach nicht. Es war mein schlechtestes Match seit Monaten."
Für die kommenden Tage wolle sie sich eine Pause vom Tennis nehmen, so Sabalenka weiter: "Ich habe schon einen Flug nach Mykonos gebucht. Wenn ich fluchen dürfte, würde ich jetzt fluchen. Tequila, Gummibärchen und schwimmen! Ein paar Tage lang wie ein Tourist sein."
Als sie das sagte, konnte die dreifache Grand-Slam-Siegerin dann doch schon wieder lachen.
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Finale: Gauff zähmt Sabalenka und holt den Titel - Highlights
Quelle: Eurosport
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