French Open: Jannik Sinner stellt Grand-Slam-Rekord von Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer und Carlos Alcaraz ein

Jannik Sinner ist mit einem souveränen Auftaktsieg in die French Open gestartet und hat dabei einen besonderen Grand-Slam-Rekord eingestellt. Der Weltranglistenerste bezwang zum Auftakt den Franzosen Arthur Rinderknech souverän mit 6:4, 6:3, 7:5 und feierte dabei seinen 15. Grand-Slam-Sieg in Serie - ein Kunststück, das in der Geschichte des Tennis bislang nur vier Größen gelungen ist.

1. Runde: Sinner übersteht kurze Schwächephase - Highlights

Quelle: Eurosport

Und die haben es wirklich in sich: Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz erreichten bis dato diesen Meilenstein.
Nach dem Match erwies Sinner seinem großen Vorbild Rafael Nadal die Ehre. Bei der Ehrung des 14-fachen Roland-Garros-Champions zeigte sich Sinner sichtlich bewegt:
"Was soll ich sagen? Wir alle kennen ihn als Spieler, aber auch als Mensch ist er außergewöhnlich. Er hat sich nie verändert, trotz all seines Erfolgs. Das hier ist das Mindeste, was dieser Platz für ihn tun kann", sagte Sinner nach der Partie.
Auch auf der Pressekonferenz fand der 22-Jährige bewegende Worte: "Es gibt nicht viel zu sagen über Rafa und seine Dominanz auf Sand. Er ist mit Abstand der erfolgreichste Spieler auf diesem Belag. Seine Beinarbeit, sein Spin, seine physische Präsenz, vor allem aber seine mentale Stärke sind einzigartig."

Sinner schwärmt nach Auftaktsieg von Nadal

Der Italiener führte weiter aus: "Rafa kennt diesen Platz besser als jeder andere – er hat ihn geprägt. Wir alle, meine Generation und die nachfolgende, sind mit ihm aufgewachsen. Er hat uns gezeigt, dass man erfolgreich sein kann, ohne die Bodenhaftung zu verlieren."
Sinner erinnerte sich auch an gemeinsame Trainingssessions mit Nadal: "Ich hatte das Glück, ihn kennenzulernen, mit ihm zu trainieren. Er ist genau so, wie man ihn sieht - authentisch, ehrlich. Ein echtes Vorbild."
Nadal revanchierte sich für die warmen Worte und sprach ebenfalls über den dreimaligen Grand-Slam-Sieger, insbesondere im Kontext der dreimonatigen Dopingsperre, die Sinner Anfang des Jahres abgesessen hatte: "Ich bin überzeugt, dass Jannik nie betrügen wollte. Ich würde mein Leben darauf verwetten. Es ist eine schlimme Situation für ihn gewesen – und schlecht für den gesamten Tennissport. Aber wenn ein unabhängiges Gericht ihn freispricht, dann vertraue ich darauf."
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